Montag, 16. März 2009
Aikido-Prüfungsprogramme sind da!
Wie auf der Abteilungsversammlung angekündigt, haben wir das aktuelle Aikido-Prüfungsprogramm für Kyu-Grade grafisch umgesetzt und in größerer Stückzahl in Druck gegeben. Auf den Karten im Format A5 sind neben allen Anforderungen und Bewertungskriterien für Kyu-Prüfungen auch noch die für die Shodan-Prüfung geforderten Wurftechniken gelistet. Gedruckt wurde auf 300g-Karton. Beide Seiten sind mit einem Schutzlack überzogen, damit man sie auch mit schwitzenden Fingern zur Hand nehmen kann. Der Lack ist matt, damit es beim schnellen Blick auf die Tabelle möglichst wenig störende Reflexionen der Deckenbeleuchtung gibt. Da die Ecken immer das Erste sind, was in der Trainingstasche zerfleddert, haben wir sie abrunden lassen. Und bei Bedarf kann man die Karten auch noch laminieren.
Auf der einen Seite findet man eine tabellarische Übersicht der in den Prüfungsfächern Nage-waza (Würfe) und Katame-waza (Festlegehebel) geforderten Kombinationen aus Angriff und Abwehr. Die japanischen Namen der Angriffe sind als Lernhilfe mit einer deutschsprachigen Übersetzung ergänzt. Für einen schnellen Überblick sorgt dabei ein Farbcode, der die jeweilige Aikido-Technik dem angestrebten Grad zuordnet. Da auch die für den 1. Dan Aikido geforderten Wurftechniken verzeichnet sind, ist die Karte eine gute Orientierungshilfe bis zum Abschluss der Grundschule im Aikido.
Dreht man die Karte um, findet man eine Aufstellung der Prüfungsfächer, also eine Übersicht darüber, was eigentlich für welchen Kyu-Grad gefordert ist. Auch die Bewertungskriterien - worauf wird wie doll Wert gelegt - für die jeweiligen Grade sind aufgeführt. Auch hier erlaubt ein Farbcode eine schnelle Übersicht. Neben dieser Tabelle gibt es auch eine kurze Erläuterung, wie so eine Prüfung in der Regel eigentlich abläuft. Die Karten könnt Ihr bei Interesse im Training von unseren Aikido-Lehrern bekommen. In unserem Verein können Prüfungen bis einschließlich 1. Kyu Aikido ohne größeren Planungsaufwand abgenommen werden. Wir haben auch schon Dan-Prüfungen bei uns ausgerichtet, die jedoch auf Bundesebene organisiert werden.
Bitte beachtet, dass die Karten zwar helfen, Inhalte und Struktur des Ausbildungsprogramms zu erfassen - das allein reicht aber nicht, man muss schon auch trainieren. ;-) Aikido ist regelmäßiges und konzentriertes Üben, eine Prüfung ist nur einer von vielen Schritten auf diesem Weg. Ich will jetzt endlich Prüfung machen gibt es bei uns nicht, denn darum geht es im Aikido einfach nicht, es behindert einen eher selbst. Wenn der persönliche Lernfortschritt stimmt und man "soweit" ist, wird man von den Lehrern entsprechend angesprochen. Prüfungen stehen nicht im Vordergrund, sie sind einfach ein Teil des Aikido, der helfen soll, zwischendurch bestimmte Aspekte zu fokussieren und besonders herauszuarbeiten. Es ist daher auch nicht ausgeschlossen, dass mal eine ganze Weile keine Prüfungen stattfinden und trotzdem alle etwas lernen und - ganz wichtig - Spaß an der Sache und dem Üben miteinander haben.
Geschrieben von Markus Hansen
um
07:22
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Donnerstag, 12. März 2009
Jahreshauptversammlung 2009 des Polizei-Sportvereins Kiel
Am Donnerstag, 2009-03-26, findet im Vereinsheim des PSV Kiel in der Kappelner Straße die diesjährige Hauptversammlung des Vereins statt. Beginn der Versammlung ist um 19:30 Uhr, alles weitere listet die Einladung und vorläufige Tagesordnung (PDF). Ich bitte insbesondere die Aikidoka um zahlreiches Erscheinen! :-)
Geschrieben von Markus Hansen
um
21:02
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Montag, 2. März 2009
Aikido-Lehrgang mit Karl Köppel in Malente
Am letzten Wochenende fand in Malente ein Lehrgang mit Bundestrainer Karl Köppel aus Aalen statt. Mit fast 100 Anmeldungen - trotz der Teilnahmebeschränkung ab 1. Kyu Aikido - war der Lehrgang hoffnungslos überbucht, aber erfreulicherweise konnten wir Kieler Aikidoka drei der gut fünfzig Plätze ergattern. Bereits am Freitag fuhren Steffi, Pay und ich zum Sport- und Bildungszentrum des Landessportverbandes Schleswig-Holstein. Im Obergeschoß des Neubaus gibt es ein Dojo mit 256m2 Matte, im Bettenhaus Doppelzimmer mit Dusche/WC und im Altbau eine kleine Kneipe. Nachdem die Zimmer verteilt und die Betten bezogen waren, gab es eine erste Mahlzeit und danach das erste Training.
Stabtechniken (Jo-dori und Jo-nage) und Bewegungsverwandschaften standen auf dem Programm, das Karl mit uns in knapp zehn Stunden Unterricht methodisch durch ging. Die gleichen Techniken zeigte Karl ohne Waffen, mit Messer und Jo. Die unterschiedlichen Reichweiten und immanenten Gefahren erfordern dabei eigene Ansätze beispielsweise im Distanzverhalten und im Timing. Gleichzeitig erlaubt der etwa durch eine Waffe geänderte Blickwinkel, die Technik neu zu erfahren und eben diese Erfahrung auch in die Ausführung in den anderen Varianten einfließen zu lassen. Bei uns floß zunächst vor allem eines: Schweiß. Karl hielt uns gut in Schwung, stand dabei stets parat und gab Korrekturen, die genau so präzise saßen wie seine Techniken, an denen wir uns versuchten.
Neben dem sehr guten Unterricht machte die ausgesprochen angenehme Atmospähre den Lehrgang zu einem besonderen Erlebnis. Alle Aikidoka waren gut drauf - nach dem abendlichen Training saß man noch gemütlich beisammen, kloppte eine Runde Skat, schnackte mit netten Leuten ordentlich einen aus und sorgte für einen Ausgleich der Flüssigkeitsverluste - nach jedem Training waren die Keikogi klatschnass geschwitzt. Nach dem letzten Training konnte man sogar aus meinem Gürtel die Feuchtigkeit auswringen.
Zum Fotografieren kam ich bei dem spannenden Training fast nicht. Außerdem hatte ich versehentlich einen Farbfilter auf der Linse vergessen, so dass der Weißabgleich leider nicht ganz stimmig ist. Aber dafür habe ich bei einem sehr guten Lehrer mit vielen netten Leuten sehr gut trainiert. Ich denke, den anderen ging es ebenso - ihr könnt ja in den Kommentaren ergänzen.
Nachtrag: Einen weiteren Bericht vom gleichen Lehrgang gibt es beim AVSH, der den Lehrgang ausgerichtet hat. Auf den Bildern dort, die Ulrich aufgenommen hat, kann man insbesondere Pay als Uke erkennen. Wenn man genau hinschaut, kann man auch Steffi und mich finden.
Stabtechniken (Jo-dori und Jo-nage) und Bewegungsverwandschaften standen auf dem Programm, das Karl mit uns in knapp zehn Stunden Unterricht methodisch durch ging. Die gleichen Techniken zeigte Karl ohne Waffen, mit Messer und Jo. Die unterschiedlichen Reichweiten und immanenten Gefahren erfordern dabei eigene Ansätze beispielsweise im Distanzverhalten und im Timing. Gleichzeitig erlaubt der etwa durch eine Waffe geänderte Blickwinkel, die Technik neu zu erfahren und eben diese Erfahrung auch in die Ausführung in den anderen Varianten einfließen zu lassen. Bei uns floß zunächst vor allem eines: Schweiß. Karl hielt uns gut in Schwung, stand dabei stets parat und gab Korrekturen, die genau so präzise saßen wie seine Techniken, an denen wir uns versuchten.
Neben dem sehr guten Unterricht machte die ausgesprochen angenehme Atmospähre den Lehrgang zu einem besonderen Erlebnis. Alle Aikidoka waren gut drauf - nach dem abendlichen Training saß man noch gemütlich beisammen, kloppte eine Runde Skat, schnackte mit netten Leuten ordentlich einen aus und sorgte für einen Ausgleich der Flüssigkeitsverluste - nach jedem Training waren die Keikogi klatschnass geschwitzt. Nach dem letzten Training konnte man sogar aus meinem Gürtel die Feuchtigkeit auswringen.
Zum Fotografieren kam ich bei dem spannenden Training fast nicht. Außerdem hatte ich versehentlich einen Farbfilter auf der Linse vergessen, so dass der Weißabgleich leider nicht ganz stimmig ist. Aber dafür habe ich bei einem sehr guten Lehrer mit vielen netten Leuten sehr gut trainiert. Ich denke, den anderen ging es ebenso - ihr könnt ja in den Kommentaren ergänzen.
Nachtrag: Einen weiteren Bericht vom gleichen Lehrgang gibt es beim AVSH, der den Lehrgang ausgerichtet hat. Auf den Bildern dort, die Ulrich aufgenommen hat, kann man insbesondere Pay als Uke erkennen. Wenn man genau hinschaut, kann man auch Steffi und mich finden.








