Mittwoch, 20. Mai 2009
Tag der offenen Tür 2009
Gerade ging die Woche des Ehrenamts zu Ende. Am letzten Samstag fand daher auch beim Polizei-Sportverein Kiel, dem wir als Abteilung angeschlossen sind, ein Tag der offenen Tür statt. Von 12:00 bis 17:00 Uhr stellten sich die einzelnen Gruppen des Vereins dem interessierten Publikum vor. Klar, dass auch wir Aikidoka vor Ort waren, um uns und unsere Kampfkunst neben Turnen, Tanzen, Wandern, Handball, Boxen und Ju-Jutsu zu präsentieren. Jona hat freundlicherweise ein paar Bilder gemacht:
Vielen Dank an alle, die dabei waren und mitgeholfen haben!
Vielen Dank an alle, die dabei waren und mitgeholfen haben!
Geschrieben von Markus Hansen
um
08:06
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Dienstag, 5. Mai 2009
Sport gegen Gewalt - Aikido-Aktion an der IGS Hassee in Kiel
Die Mädchen und Jungs aus der 5b hatten am Tag vorher schon ein Judo-Training gehabt und waren nun anscheinend ganz heiß auf die nächste Portion japanische Kampfkunst. Nach den üblichen Erklärungen, warum wir einen komischen Rock - den hakama - anhaben, und dem Gekicher, als ich erwähnte, dass der vom Judo dann wohl in Unterwäsche rumgelaufen ist, kam reishiki, Etikette, an die Reihe. Sich koordiniert hinsetzen und dabei aufrecht bleiben, die Unterschiede zwischen Brust- und Bauchatmung fühlen, zur Ruhe kommen, sich respektvoll voreinander verbeugen - all dies war zwar offensichtlich ungewohnt, klappte aber schon echt gut. Auch Gesa Gurski und ihr Kollege Arne Bollert, die als Team die Klasse leiten, kamen auf die Matte und machten mit.
Mit einem kleinen Lauf- und Reaktionsspiel haben wir die Kids erstmal auf Betriebstemperatur gebracht - mit durchschnittlich 11 Jahren hat man übrigens noch erstaunlich viel Energie. Steffi und ich zeigten den Kids dann, wie Aikido ausschaut. Zunächst warf Steffi mich ein wenig durch die Gegend, danach erklärten wir ein paar Techniken, die die Kids miteinander selbst ausprobierten. Auch die Sache mit dem Partnerwechsel klappte echt gut - eine Kampfkunst wie Aikido kann man schließlich nicht lernen, wenn man sie immer nur mit der gleichen Person übt. Zum Vorzeigen schnappte ich mir dann auch mal ein paar Schülerinnen und Schüler. Begeisterung im Publikum gab es dann aber insbesondere, als ich ein paar Details von kote mawashi am Handgelenk eines Sportlehrers erläuterte. Klar, das wollten alle gleich ausprobieren.
Kleine Vorführungen, wie Aikido aussieht, wenn man es schon eine Weile macht, wechselten sich mit Aikido zum Selbermachen ab. Ziemlich fix waren die zwei Stunden dann auch rum. Wie war das noch? Aufstellung, linkes Knie, rechtes Knie, Zehen ablegen, Hinsetzen und dabei aufrecht bleiben, gar nicht so einfach. Jetzt mal in den Körper reinhorchen, wie fühlen sich die Handgelenke an? Wenn wir statt eines Hebels zugeschlagen hätten, wäre der Schmerz dann auch weg gewesen, als die Technik vorbei war? Wieder bewusst atmen, wieder die respektvolle Verbeugung. Und richtig wieder aufstehen will auch gelernt sein. Da die Kids sich nachher ziemlich herzlich von uns verabschiedet haben, gehen wir davon aus, dass es ihnen auch irgendwie Spaß gemacht hat. Steffi und ich hatten jedenfalls unseren Spaß. ^^
Die Bilder lassen sich diesmal nicht großklicken, aber auf den Seiten der IGS Hassee im Lernnetz betrachten. Vielen Dank an Gesa für die Einladung und die Fotos!
Geschrieben von Markus Hansen
um
21:57
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