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Aikido beim Tag des Sports am 06. September 2009 in Kiel
Der Sommer verabschiedet sich langsam, die Ferienzeit ist vorbei. Wie üblich ging daher nicht nur unser Aikido-Training wieder in den normalen Regelbetrieb, auch der Landessportverband Schleswig-Holstein startete mit einem großen Sportfest ins nächste Sportjahr: Beim Tag des Sports im Winterbeker Weg in Kiel waren auch die schleswig-holsteininischen Aikidoka vertreten und versammelten sich am Stand des Aikido-Verbandes Schleswig-Holstein, der in altbewährter Manier von Matthias Ahrens vorbereitet und organisiert worden war. Neben unseren Leuten waren noch Aikidoka aus Bad Bramstedt, Kellinghusen, Lütjenburg, Elmshorn und einer weiteren Kieler Gruppe angereist. Besonders gefreut hat mich, dass wir mit den Aikidoka des Aikikai gemeinsam aktiv waren, was sehr viel Spaß machte. Direkt gegenüber von unserem Stand auf der Budo-Meile war eine große Mattenfläche in einem Festzelt aufgebaut, so dass wir auch bei Regen trocken weitermachen konnten. Wer sich an unseren Wet-Keikogi-Contest vor ein paar Jahren in Strande erinnert, weiß das zu schätzen. Auf der Matte haben wir selbst Aikido-Techniken gezeigt, aber auch Interessierte zum Mitmachen eingeladen, was insbesondere von Kindern und Jugendlichen gern angenommen wurde.
Auf der Medienbühne des Norddeutschen Rundfunks fanden den ganzen Tag über kurze Vorführungen verschiedener Sportgruppen aus ganz Schleswig-Holstein statt. Auch wir fanden uns alle zusammen auf der Bühne wieder. Matthias Ahrens erläuterte im Gespräch mit NDR-Moderator Christian Pipke Inhalte und Hintergründe von Aikido sowie die von uns gezeigten Techniken.
Die Vorführung selbst war ein bunter Mix aus allem, was wir so machen. Neben den Yudansha zeigte auch unser Nachwuchs, wie Aikido aussieht, wenn man es noch nicht unendlich lange betreibt, was gerade für potentielle Anfänger meist am Interessantesten ist. Bis zum freien Segelflug sind es dann ja doch ein paar Schritte und die kann man ganz gut erkennen, wenn man sich Leute aus unterschiedlichen Entwicklungsstufen anschaut. Vom Moderator sehr deutlich herausgestellt wurde der hohe weibliche Anteil unserer Aikidoka.
Matthias wurde am Rande der Veranstaltung auch noch vom NDR zum Thema Ehrenamt im Sport interviewt, was zu einem kleinen Filmbeitrag im Schleswig-Holstein-Magazin am gleichen Abend führte. Bereits kurz nach der Ausstrahlung kamen dann auch schon die ersten Mails von Leuten, die uns darin gesehen und erkannt hatten. Auch sonst konnten wir uns über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen - alle unsere unterschiedlichen Flyer gingen gut weg. Mal schauen, ob auch jemand irgendwo den Weg auf die Matte findet.
Selbst wenn durch die Veranstaltung keine neuen Mitglieder geworben wurden - es war ein schöner und interessanter Tag. Aikido an der frischen Luft macht einfach Spaß - insbesondere, wenn man sich mit Leuten aus anderen Vereinen dabei austauschen kann. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben, vor allem an Matthias für die Organisation sowie an Steffi und Sven, die von früh Morgens bis Abends die ganze Zeit dabei waren und sich mit um alles gekümmert haben.
Montag, 2. März 2009
Aikido-Lehrgang mit Karl Köppel in Malente
Am letzten Wochenende fand in Malente ein Lehrgang mit Bundestrainer Karl Köppel aus Aalen statt. Mit fast 100 Anmeldungen - trotz der Teilnahmebeschränkung ab 1. Kyu Aikido - war der Lehrgang hoffnungslos überbucht, aber erfreulicherweise konnten wir Kieler Aikidoka drei der gut fünfzig Plätze ergattern. Bereits am Freitag fuhren Steffi, Pay und ich zum Sport- und Bildungszentrum des Landessportverbandes Schleswig-Holstein. Im Obergeschoß des Neubaus gibt es ein Dojo mit 256m2 Matte, im Bettenhaus Doppelzimmer mit Dusche/WC und im Altbau eine kleine Kneipe. Nachdem die Zimmer verteilt und die Betten bezogen waren, gab es eine erste Mahlzeit und danach das erste Training.
Stabtechniken (Jo-dori und Jo-nage) und Bewegungsverwandschaften standen auf dem Programm, das Karl mit uns in knapp zehn Stunden Unterricht methodisch durch ging. Die gleichen Techniken zeigte Karl ohne Waffen, mit Messer und Jo. Die unterschiedlichen Reichweiten und immanenten Gefahren erfordern dabei eigene Ansätze beispielsweise im Distanzverhalten und im Timing. Gleichzeitig erlaubt der etwa durch eine Waffe geänderte Blickwinkel, die Technik neu zu erfahren und eben diese Erfahrung auch in die Ausführung in den anderen Varianten einfließen zu lassen. Bei uns floß zunächst vor allem eines: Schweiß. Karl hielt uns gut in Schwung, stand dabei stets parat und gab Korrekturen, die genau so präzise saßen wie seine Techniken, an denen wir uns versuchten.
Neben dem sehr guten Unterricht machte die ausgesprochen angenehme Atmospähre den Lehrgang zu einem besonderen Erlebnis. Alle Aikidoka waren gut drauf - nach dem abendlichen Training saß man noch gemütlich beisammen, kloppte eine Runde Skat, schnackte mit netten Leuten ordentlich einen aus und sorgte für einen Ausgleich der Flüssigkeitsverluste - nach jedem Training waren die Keikogi klatschnass geschwitzt. Nach dem letzten Training konnte man sogar aus meinem Gürtel die Feuchtigkeit auswringen.
Zum Fotografieren kam ich bei dem spannenden Training fast nicht. Außerdem hatte ich versehentlich einen Farbfilter auf der Linse vergessen, so dass der Weißabgleich leider nicht ganz stimmig ist. Aber dafür habe ich bei einem sehr guten Lehrer mit vielen netten Leuten sehr gut trainiert. Ich denke, den anderen ging es ebenso - ihr könnt ja in den Kommentaren ergänzen.
Nachtrag: Einen weiteren Bericht vom gleichen Lehrgang gibt es beim AVSH, der den Lehrgang ausgerichtet hat. Auf den Bildern dort, die Ulrich aufgenommen hat, kann man insbesondere Pay als Uke erkennen. Wenn man genau hinschaut, kann man auch Steffi und mich finden.
Stabtechniken (Jo-dori und Jo-nage) und Bewegungsverwandschaften standen auf dem Programm, das Karl mit uns in knapp zehn Stunden Unterricht methodisch durch ging. Die gleichen Techniken zeigte Karl ohne Waffen, mit Messer und Jo. Die unterschiedlichen Reichweiten und immanenten Gefahren erfordern dabei eigene Ansätze beispielsweise im Distanzverhalten und im Timing. Gleichzeitig erlaubt der etwa durch eine Waffe geänderte Blickwinkel, die Technik neu zu erfahren und eben diese Erfahrung auch in die Ausführung in den anderen Varianten einfließen zu lassen. Bei uns floß zunächst vor allem eines: Schweiß. Karl hielt uns gut in Schwung, stand dabei stets parat und gab Korrekturen, die genau so präzise saßen wie seine Techniken, an denen wir uns versuchten.
Neben dem sehr guten Unterricht machte die ausgesprochen angenehme Atmospähre den Lehrgang zu einem besonderen Erlebnis. Alle Aikidoka waren gut drauf - nach dem abendlichen Training saß man noch gemütlich beisammen, kloppte eine Runde Skat, schnackte mit netten Leuten ordentlich einen aus und sorgte für einen Ausgleich der Flüssigkeitsverluste - nach jedem Training waren die Keikogi klatschnass geschwitzt. Nach dem letzten Training konnte man sogar aus meinem Gürtel die Feuchtigkeit auswringen.
Zum Fotografieren kam ich bei dem spannenden Training fast nicht. Außerdem hatte ich versehentlich einen Farbfilter auf der Linse vergessen, so dass der Weißabgleich leider nicht ganz stimmig ist. Aber dafür habe ich bei einem sehr guten Lehrer mit vielen netten Leuten sehr gut trainiert. Ich denke, den anderen ging es ebenso - ihr könnt ja in den Kommentaren ergänzen.
Nachtrag: Einen weiteren Bericht vom gleichen Lehrgang gibt es beim AVSH, der den Lehrgang ausgerichtet hat. Auf den Bildern dort, die Ulrich aufgenommen hat, kann man insbesondere Pay als Uke erkennen. Wenn man genau hinschaut, kann man auch Steffi und mich finden.
Samstag, 21. Februar 2009
Aikido-Lehrgänge in Schleswig-Holstein und Hamburg
Wie auf der Abteilungsversammlung angekündigt, hier eine kleine Übersicht über Aikido-Lehrgänge im schönen Schleswig-Holstein und unserem Vorort Hamburg. Die meisten mit uns befreundeten Vereine sind recht übersichtlich auf drei bis vier Organisationen verteilt, die ihre Lehrgänge auf den folgenden Seiten ankündigen: - Aikido-Lehrgänge bei uns in Kiel
- Lehrgänge beim Aikido-Verband Schleswig-Holstein
- Lehrgänge bei AVSH-Vereinen
- Lehrgänge beim Aikido-Verband Hamburg
- Lehrgänge bei der Aikido-Union Schleswig-Holstein
- außerdem: Aikido-Lehrgänge mit Markus Hansen
- außerdem: Bundeslehrgänge
Dienstag, 9. September 2008
Aikido beim Tag des Sports 2008
Nach den Sommerferien haben wir nicht nur unseren normalem Trainingsbetrieb wieder aufgenommen: Wie üblich hat der Landessportverband Schleswig-Holstein am ersten Sonntag im September in Kiel auf dem Gelände am Winterbeker Weg den Tag des Sports veranstaltet. Auch unsere Gruppe war vor Ort und beteiligte sich am Stand des AVSH unter Leitung von Matthias Ahrens.
Leider könnten die Budo-Disziplinen sich in diesem Jahr nicht wie sonst unter freiem Himmel präsentieren, sondern waren vom LSV in die Brest-Halle abgeschoben worden. Da sich dorthin kaum jemand verlief, gab es so gut wie keine "Laufkundschaft" - nur Leute, die schon vorher wussten, wo sie hin wollten, tauchten dort auf. Mag sein, dass Matthias und ich im Bikini nicht so rüberkommen wie die Mädels vom Beach Volleyball, trotzdem war unsere diesjährige Positionierung ziemlich enttäuschend. Um zumindest ein wenig Aufmerksamkeit zu erzeugen, haben wir Kieler uns ein paar Stäbe geschnappt und uns damit vor die Tür begeben, während Matthias mit den inzwischen eingetroffenen Barmstedter Aikidoka in der Halle auf den Matten trainierte.
Als wir mit unseren Stäben gerade die frische Morgenluft in der Landschaft verteilten, wurden die "Offiziellen" über das Gelände geführt. Auf dem Weg in die Brest-Halle luscherte die Gruppe schon neugierig zu uns rüber - als sie wieder raus kamen, habe ich mir Martin Kayenburg, den Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Landtages, geschnappt, ihm einen Stab in die Hand gedrückt und er hat den Spaß auch mitgemacht. Unter den wachsamen Augen von Lothar Hay, dem Innenminister des Landes, haben wir dann zusammen eine erste Jo-Übung probiert. Axel hat dabei fix seine Digicam rausgezogen und dieses kleine Video (draufklicken!) aufgenommen:
Am frühen Nachmittag füllte es sich etwas in der Halle, als ein paar wenige Besucher hereinschneiten. Gegen 14:00 Uhr hatten wir dann im Hans-Hansen-Saal (in diesem Jahr nicht auf der Bühne) eine Vorführung. Matthias schnappte sich das Micro und schickte uns auf die Matte, damit er kommentieren konnte, was wir zeigten. Neben ein paar Show-Einlagen der Dan-Träger konnten auch die Kyu-Grade und insbesondere die Kids aus Barmstedt ihr Aikido zeigen.
Dank Axel, Bente und dem anderen Markus haben wir auch davon ein wenig Bildmaterial. Da die Licht-Situation in dem Raum nicht ideal war, sind leider nicht alle Aufnahmen etwas geworden - manche Aikidoka bewegen sich einfach zu fix für die leicht verlängerten Belichtungszeiten. :-)
Nach der Vorführung wurde es nochmals merklich leerer, so dass die beiden noch folgenden Aikido-Vorführungen mit der ganzen Gruppe - gerade im Vergleich zu den Vorjahren - leider kaum Beachtung fanden.
Vielen Dank nochmal allen, die sich die Zeit genommen haben, um mit aufzubauen, mitzumachen und wieder mit aufzuräumen - insbesondere an Matthias für die Organisation und Axel, Bente und Markus für Bilder und Videos! Im nächsten Jahr müssen wir unbedingt daran denken, ein vollständiges Gruppenbild zu machen.
Leider könnten die Budo-Disziplinen sich in diesem Jahr nicht wie sonst unter freiem Himmel präsentieren, sondern waren vom LSV in die Brest-Halle abgeschoben worden. Da sich dorthin kaum jemand verlief, gab es so gut wie keine "Laufkundschaft" - nur Leute, die schon vorher wussten, wo sie hin wollten, tauchten dort auf. Mag sein, dass Matthias und ich im Bikini nicht so rüberkommen wie die Mädels vom Beach Volleyball, trotzdem war unsere diesjährige Positionierung ziemlich enttäuschend. Um zumindest ein wenig Aufmerksamkeit zu erzeugen, haben wir Kieler uns ein paar Stäbe geschnappt und uns damit vor die Tür begeben, während Matthias mit den inzwischen eingetroffenen Barmstedter Aikidoka in der Halle auf den Matten trainierte.
Als wir mit unseren Stäben gerade die frische Morgenluft in der Landschaft verteilten, wurden die "Offiziellen" über das Gelände geführt. Auf dem Weg in die Brest-Halle luscherte die Gruppe schon neugierig zu uns rüber - als sie wieder raus kamen, habe ich mir Martin Kayenburg, den Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Landtages, geschnappt, ihm einen Stab in die Hand gedrückt und er hat den Spaß auch mitgemacht. Unter den wachsamen Augen von Lothar Hay, dem Innenminister des Landes, haben wir dann zusammen eine erste Jo-Übung probiert. Axel hat dabei fix seine Digicam rausgezogen und dieses kleine Video (draufklicken!) aufgenommen:
Am frühen Nachmittag füllte es sich etwas in der Halle, als ein paar wenige Besucher hereinschneiten. Gegen 14:00 Uhr hatten wir dann im Hans-Hansen-Saal (in diesem Jahr nicht auf der Bühne) eine Vorführung. Matthias schnappte sich das Micro und schickte uns auf die Matte, damit er kommentieren konnte, was wir zeigten. Neben ein paar Show-Einlagen der Dan-Träger konnten auch die Kyu-Grade und insbesondere die Kids aus Barmstedt ihr Aikido zeigen.
Dank Axel, Bente und dem anderen Markus haben wir auch davon ein wenig Bildmaterial. Da die Licht-Situation in dem Raum nicht ideal war, sind leider nicht alle Aufnahmen etwas geworden - manche Aikidoka bewegen sich einfach zu fix für die leicht verlängerten Belichtungszeiten. :-)
Nach der Vorführung wurde es nochmals merklich leerer, so dass die beiden noch folgenden Aikido-Vorführungen mit der ganzen Gruppe - gerade im Vergleich zu den Vorjahren - leider kaum Beachtung fanden.
Vielen Dank nochmal allen, die sich die Zeit genommen haben, um mit aufzubauen, mitzumachen und wieder mit aufzuräumen - insbesondere an Matthias für die Organisation und Axel, Bente und Markus für Bilder und Videos! Im nächsten Jahr müssen wir unbedingt daran denken, ein vollständiges Gruppenbild zu machen.
































