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Nikolauslehrgang beim LJC


Das erste Wochenende im Dezember 2012 sollte es sein. Der Nikolauslehrgang im Lübecker Judo-Club mit Markus Hansen als Lehrer. Viele Aikidoka aus ganz Deutschland sind der Einladung gefolgt. Den ersten Informationen zu Folge waren es ca. 70 Anmeldungen. Markus blickte der Menge etwas skeptisch entgegen. An besagtem Wochenende waren es dann an beiden Tagen zusammen 80 Aikidoka und die große Matte wurde richtig voll.

Nach einem ausgiebigem Angrüßen ging es endlich los. Markus wollte, dass wir mit etwas anderen Ausweichübungen und Partner beginnen. Schnell wurde daraus ein Sumi-otoshi. So zeigte Markus uns sein Aikido – mit und ohne Waffen. Meistens waren es Techniken für die hohen Grade, aber das spielte keine Rolle. Markus erklärte uns auf seine lustige, unterhaltende aber auch lehrende Art und Weise die Techniken so, dass jeder von uns sie umsetzen und üben konnte. So lernten wir etwa, dass Aikido Ähnlichkeiten mit dem Töpfern einer Vase hat.

Die Gastgeber hatten für die Pause zwischen den Trainingseinheiten Kaffee und Kuchen bereitgestellt. Zum Abendessen gab es eine warme Mahlzeit. Diese brauchten wir auch, denn in der Herrendusche gab es nur eiskaltes Wasser. Gestärkt ging es für den einen oder die andere nach Hause oder auf den Lübecker Weihnachtsmarkt. Bei lustigen Plaudereien gab Markus noch einen Tipp für die nächsten Deutsch-Klausuren.

Am Sonntagmorgen hatten wir dann auch die leider letzte Einheit. Niemand ließ sich etwas vom gestrigem Abend anmerken und Markus führte uns durch sein Programm. Es wurden noch Teilnehmer gefesselt, neue und schwierige Übungen gezeigt und, und, und. Man kann gar nicht alles aufschreiben, was passiert ist und erlebt wurde. Es wurde viel gelacht und gelernt. Jeder Teilnehmer konnte sicherlich etwas ins heimische Dojo mitnehmen. Deswegen nochmal ein großes und herzliches Dankeschön an Markus und die Organisatoren um Carsten Foth vom LJC, die diesen wundervollen Lehrgang möglich gemacht haben.

Vielen Dank an Vincent für den Lehrgangsbericht sowie an Stefan für die Fotos.