Skip to content

25 Jahre Aikido-Club Harburg


Am vergangen Wochenende trafen sich bei sonnigem Herbstwetter über 50 Aikidoka in den Räumlichkeiten des Aikdio-Clubs Harburg, um dessen 25-jähriges Bestehen zu feiern. Voll war es auf der Matte, als sowohl Stefan Diercks als Vereinsvorsitzender sowie ein Vertreter des Harburger Berzirksamtes mit verschiedenen Ansprachen den Lehrgang eröffneten. Es wurden Präsente überreicht und zu 25 Jahren Vereinsgeschichte gratuliert.

Für die Trainingseinheiten am Samstag war Markus Hansen aus Kiel angereist. Aufgrund des Platzmangels ließ er uns unter den wachsamen Augen des O-Sensei kurze, - mehr oder weniger - präzise Formen ausführen. Er ging mit subtilen Bewegungen auf den Kern der Techniken ein, um Kollisionen bei raumgreifenden Ausführungen zu vermeiden. Er ließ uns anhand vielfältiger Techniken den berühmten Moment der Gleichgewichtsbrechung herausfinden und forderte uns auf, mit unserem Partner zu spielen.

Durch seine erheiternden Erklärungen gelang es ihm, auch den hohen Teilnehmeranteil an Kindern immer wieder zu motivieren, und vermittelte groß wie klein einprägsame Eselsbrücken. So fanden wir zum Beispiel einen Toaster im Kote-Hineri und eine unbeweglich schwere Mülltonne im Kaiten-Nage. Nach den ersten 2 Stunden legten wir eine Pause ein, in der wir an einem reichhaltigen Buffet mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden.

Mit seinem abwechslungsreichen Programm hielt Markus sämtliche Teilnehmer von 6. Kyu bis 3. Dan vor sowie nach der Pause über 3,5 Stunden hin in Bewegung. Nach dem Training hielten die Mitglieder vom Aikido-Club Harburg leckeres Abendessen und eine sehr amüsante Darbietung einer Improvisationstheater-Gruppe für uns bereit. Wie von Aikidoka schon gewohnt, ergaben sich den ganzen Abend über nette Gespräche mit neuen und alten Bekanntschaften.

Am nächsten Morgen ging es dann nach gemeinsamen Übernachten in der Halle wieder motiviert auf die Matte. Für das Sonntagstraining war Patrick David aus Ingolstadt nach Hamburg gekommen. Seine Aufwärmübungen gestaltete er mit lustigen Spielen, so dass sowohl Kinder als auch Erwachsene in puncto Spaß auf ihre Kosten kamen. Dies zeigen auch die zahlreichen Fotos sehr gut, auf denen sowohl Markus als auch Patrick bei vielen Albereien verewigt wurden.

Mit ebenso viel Witz und Einfallsreichtum sensibilisierte auch Patrick uns für die Gleichgewichtsbrechung des Uke. Anschaulich demonstrierte er uns, dass wir darauf achten sollten, dass der Uke nicht „Kopf-über-Bauch-über-Füße“ stehe. Er zeigte uns einige exotische Formen, welche er als „Bastelaikido“ bezeichnete. Diese entwickelte er mit uns aus misslungenen Techniken und gestaltete uns so einen abwechslungsreichen Vormittag.

Pünktlich um 13:30 verstauten wir gemeinsam die Matten für das nächste Training und konnten uns noch ein weiteres Mal mit Speisen, Getränken und netten Gesprächen stärken, bevor wir uns in alle Winde in Richtung Heimat verstreuten. - Auf einen nächsten so schönen Lehrgang!

Vielen Dank an Lena für den Lehrgangsbericht sowie an Imke für die Fotos! :)