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Aikido-Lehrgang Dresden 2014


Laut Wikipedia wird der 1. Mai "als Internationaler Tag der Arbeiterbewegung in vielen Ländern gefeiert". Und was eignet sich ganz besonders gut, um sich nach einem Feiertag wieder zu entspannen und möglicherweise alkoholinduzierten Höhenflügen eine Wurzelbehandlung mit festem Nährboden unter den Füßen entgegenzusetzen? Richtig: ein Aikido-Lehrgang! (Und vielleicht Gemüsebrühe gegen den Kater am 2. Mai, aber zu dem Thema finden sich so wenig Lehrgänge...)

So begaben sich folgerichtig am 3. und 4. Mai auf Einladung von Stefan Bock Aikidoka aus Sachsen, Hessen, Niedersachsen, Thüringen und Schleswig-Holstein nach Dresden zum alljährlichen Lehrgang mit Markus Hansen. Insgesamt waren es über 50, mehr als je zuvor bei dieser Lehrgangsreihe. Während die Sporthalle sich also fröhlich anschickte, langsam gut voll zu werden, trainierten sich die Anwesenden durch drei unterhaltsame und spannende Trainingseinheiten.

Mit einem Fokus darauf, wie wenig Kraft und Hände eigentlich nötig sind, um Uke zu Boden zu bitten, trainierten wir uns beispielsweise durch Kaiten-nage und Kote-mawashi. Markus' Erklärungen bedienten sich wie üblich mal wieder gar blumiger Bilder, welche die nicht ganz einfachen Bewegungen etwas greifbarer machten. So ist man bei Kaiten-nage beispielsweise dann auf dem richtigen Weg, wenn man zwischendurch das (je nach Uke mehr oder minder starke) Bedürfnis verspürt, Uke einen Klapps auf den Hintern zu geben. Und Kote-mawashi wird deutlich einfacher, wenn man sich das Uke-Nage-System als putzige Murmelbahn vorstellt.

Ich verbinde mit jedem Lehrgang ein, zwei Dinge, die ihn zu etwas besonderem machen. Neben der extrem spaßigen Hinfahrt ist mir von diesem Lehrgang insbesondere in Erinnerung geblieben, wie nett und warmherzig wir von der Dresdner Truppe Willkommen geheißen und versorgt wurden. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für die hervorragende Organisation und den reibungslosen Ablauf!

Vielen Dank an CDS für den Lehrgangsbericht, an CDS, Sven und Dennis für die Fotos sowie an Stefan und sein Team für die Ausrichtung vor Ort!