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16. Kieler-Woche-Lehrgang mit Markus Hansen


Die Kieler Woche ist nicht nur etwas für Segelbegeisterte - das wurde am vergangenen Wochenende wieder einmal unter Beweis gestellt. Motiviert und gut gelaunt versammelten sich am Samstagnachmittag bereits zum 16. Mal Aikidoka aus ganz Deutschland in den Sportstätten der Uni Kiel, um am diesjährigen Kieler-Woche-Lehrgang teilzunehmen.

Da der ursprünglich geplante Lehrer leider nicht kommen konnte, hatte Markus Hansen die Leitung des Lehrgangs übernommen. Nach einer kurzen Aufwärmphase, bei der sich alle schon einmal näher „kennenlernen“ konnten, ging es dann auch gleich los mit Kokyu-Nage zum „Einrollen“. Durch wechselnde Wurf- und Führungstechniken und wie immer anschauliche Erklärungen und Feedback sorgte Markus für viel Abwechslung und Spaß auf der Matte.

Nach 3 Stunden intensiven Trainings wurde so manchem bei den, für die Kieler Woche untypisch hohen Temperaturen, ordentlich warm. Trotzdem gab es am Ende des Tages viele lachende Gesichter und leuchtende Augen, vor allem nachdem Markus wieder einmal demonstriert hatte, wie wenig Bewegung und Kraft nötig ist, um Uke zu Fall zu bringen. Doch, wie man so sagt: „Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören.“ - Ehe wir’s uns versahen, war die Zeit auch schon wieder verflogen und alle freuten sich im Anschluss über ein leckeres, von den Kieler Aikidoka organisiertes, Buffet.

Bevor sich jedoch alle auf das Essen und die Getränke stürzten, überreichte Sven Markus noch ein Geschenk als Dankeschön für seinen Einsatz und ein Gruppenfoto durfte natürlich auch nicht fehlen. Nachdem sich alle schon einmal „vorgestärkt“ hatten, ging es später am Abend noch auf die Kieler Woche, wo wir in gemütlicher Runde vom Rathaus bis zur Kiellinie schlenderten und den erfolgreichen Tag entspannt ausklingen ließen. Vielen Dank an Markus für den spannenden Lehrgang und die tollen, neuen Erfahrungen.

Herzlichen Dank an Lara für den Bericht, an Sven für die Fotos, an Isabelle und Sandra für die Unterstützung bei der Organisation sowie an alle, die mal wieder vorbildlich zum Gelingen des Lehrganges beigetragen haben.

Sonne im Gesicht und Sand im Ohr


Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen – eine Seltenheit für einen Freitag-Nachmittag in Kiel. Beflügelt von diesem Naturschauspiel schnappte ich mir meine Aikido-Tasche und machte mich mit den anderen auf den Weg zum Training. Doch diesmal war das Ziel nicht die altbekannte Halle. Erwartet wurden wir von einem Markus in Keikogi und Sonnenbrille, der uns in Fluglotsenmanier die weitere Route zeigte: ab zum Strand!

Denn heute war es wieder Zeit für ein Strandtraining an der Ostsee. Wie letztes Jahr suchten wir uns einen schönen Platz am Falckensteiner Strand und grüßten auf ungewohntem Terrain an. Den Anfang läuteten Ausweichbewegungen aus Yokomen-Uchi ein, wo sich sofort die Eigenheiten des neuen Bodens bemerkbar machten und so manchen Nage zum Straucheln brachten. Spätestens bei der breiten Palette an Techniken und Angriffen, die uns Markus zum Üben überließ, wurde der gemeine Aikidoka zu kreativen Formen angeregt – sei es in Form von Sandstaub-Atemis oder bei Bodenhebeln mit dem Gesicht des Ukes in eine Sandburg hinein.

Nach zwei Stunden fleißigen Trainierens, währenddessen ebenfalls vorbeilaufende Passanten anfingen, die gezeigten Techniken mit sichtbarem Spaß auszuprobieren, beendete Markus das Training. Dabei schuf er noch eine Konkurrenz zum Sonnenschein, indem er eine bestandene Prüfung zum 5.Kyu verlauten ließ und somit Lara und Viktoria ein strahlendes Gesicht zauberte. 

Mit sandigen Ohren trotteten wir los, um die verlorenen Kalorien wieder aufzufüllen. Der Weg führte uns zu einem Schrebergarten, den Sandra und ihre Eltern freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Drei für die tolle Organisation. Bei Grill, Lagerfeuer und in gemeinsamer Runde fand dieses besondere Training letztlich seinen Abschluss. Hoffentlich auch im nächsten Jahr.

Drei Tage Aikido in Werdau


Inzwischen ist es schon eine Tradition; am ersten Maiwochenende fand ein Lehrgang mit Markus Hansen aus Kiel beim Sportverein FS Rossendorf e.V. statt. Dank des (freien) Tages der Arbeit konnten wir drei herrliche Tage in der Landessportschule in Werdau mit Pool, Vollverpflegung und luxuriöser Unterkunft genießen. Anreise war am frühen Freitagnachmittag. Alle Teilnehmer trudelten nach und nach ein und konnten ihre Zimmer beziehen.

Nach kurzem Mattenaufbau begann auch schon das Aikido-Training. Alle Aikidoka aus Nord-Süd-Ost freuten sich, mal wieder miteinander zu trainieren, so dass sofort eine fröhliche Stimmung auf der Matte aufkam, die, und das muss man hier einmal wieder festhalten, das gesamte Wochenende nicht abriss. Die Freude und der Spaß des Trainings übertrug sich natürlich auch auf die Zeit abseits der Matte beim Saunieren, (Kurz-)Planschen im Pool, und beim samstagabendlichen Grillen.

Markus gestaltete das Training - wie immer - mit seiner unnachahmlichen Art lehrreich, interessant, ungewöhnlich und voller Freude. Wir alle aus Kiel, Dresden und dem Rest der Republik freuen uns schon aufs nächste Jahr! Vielen Dank an Markus, und auch an Stefan, für das wie immer rundum gelungene Wochenende.

Vielen Dank an Lisa für den Bericht sowie an Sven für die Fotos.

06. Kieler-Schietwetter-Lehrgang mit Markus Hansen


Am 01. November - mit den Nachwehen Halloweens - versammelten sich zum sechsten Mal zahlreiche Aikidoka in Kiel, um bei traditionell gutem Wetter gemeinsam unter Leitung von Markus Hansen Aikido zu üben. Mit 45 Teilnehmenden aus verschiedensten Stilrichtungen war die Matte gut gefüllt und somit die Grundlage für die nächsten drei Stunden bestens bereitet.

Nach einer kurzen und unterhaltsamen Erwärmungs- und Einrollphase sorgte Markus für zahlreiche verwirrte Gesichter bei Anfängern wie auch Fortgeschrittenen, als er wieder einmal anschaulich demonstrierte, wie wenig Bewegung reichen konnte, damit Uke einem manchmal schneller als gedacht zu Füßen liegt.

Was bei Markus jedoch nach der leichtesten aller Übungen ausschaut, erwies sich als äußerst knifflig umzusetzen, und so manch Übende schauten hin und wieder verwirrt oder auch verzweifelt drein. Mehr als einmal konnte man die Anmerkung vernehmen: „So hab ich aber nicht geguckt.“ Denn das wichtigste an jeder Aikido-Technik bei Markus ist und bleibt natürlich: unschuldig gucken. Umgefallen ist Uke ja schließlich doch irgendwie von allein. (Auch wenn man nicht immer so recht wusste, warum eigentlich.)

So konnte man sich durch die verschiedenen oder vielleicht doch nur eine Technik(en) probieren und war am Ende ein wenig überrascht, als die drei Stunden schneller als gedacht vorüber gegangen waren und sich der Lehrgang dem Ende zuneigte.

Somit blieb nur noch die Mattenfläche wieder abzubauen und sich danach über das von den Kieler Aikidoka vorbereitete Buffet herzumachen, um sich für den Heimweg zu stärken. Vielen Dank an Markus für einen tollen Lehrgang mit vielen interessanten Anregungen und Einblicken, die den einen oder anderen Knoten zumindest ein bisschen gelockert haben. (Einen weiteren Bericht vom gleichen Lehrgang gibt es beim AVHH.)

Vielen Dank an Floschi für den Bericht, an Sven für die Fotos, an Isi, die sich wieder ganz toll um das Buffet gekümmert hat, und überhaupt an alle, die ganz wunderbar mitgeholfen haben.

Aikido-Lehrgang in Hausbruch-Neugraben


Die Aikidoka der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft hatten für Sonnabend den 06. September zu einem Aikidolehrgang mit Markus Hansen nach Hamburg eingeladen. Statt der geplanten 25 tummelten sich knapp 40 Aikidoka auf der Matte, die aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg angereist waren. Insofern wurde es nicht nur aufgrund besonders weicher Technikausführung kuschelig.

Los ging es mit einer Kombination von Aikido-Techniken, die Markus Schritt für Schritt erweiterte und aufeinander aufbaute. Dabei klebten Uke und Nage die ganze Zeit lang aneinander. Ist ja auch logisch: Wenn Uke nach Shiho-Nage dreist einfach wieder aufstehen will, kann man das als Nage viel besser mit Kote-Gaeshi unterbinden, wenn man sowieso noch (Zentrums-)Kontakt hat. Blöd ist nur, wenn Uke mit einem anderen Hebel kontert – aber auch dafür gibt es Lösungen!

Zwar wusste man am Ende kaum mehr, wer Uke und wer Nage ist, aber durch die vielen Ergänzungen und die dadurch bedingten Wiederholungen des Vorhergegangenen wurden alle Techniken gründlich eingeschliffen.

Unsere freundlichen Hamburger Gastgeber hatten ein Buffet organisiert, an dem sich alle nach knapp zwei Stunden Training mit leckeren Kuchen und Getränken versorgen konnten, bevor es nach dem ein oder anderen Klönschnack mit einer zweiten Einheit Aikido weiterging. Nach weiteren eineinhalb Stunden, in denen Uke mit viel Gefühl und Zentrumsarbeit und möglichst wenig eigenem Krafteinsatz über die Matte dirigiert wurde, ging ein sehr interessanter Lehrgang zu Ende.

Nachdem die Matten gemeinsam abgebaut waren, spazierte noch ein Teil der Aikidoka zu einem Restaurant, wo der Tag bei einem leckeren Abendessen gemütlich ausklang. Vielen Dank an Werner Conradi und sein Team für den hervorragend organisierten und ausgerichteten Aikido-Lehrgang mit Markus Hansen.

Vielen Dank an Ina für den Lehrgangsbericht sowie an Werner für die Fotos.