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Aikido-Lehrgang in Friesack


Gut 30 Aikidoka aus Berlin, Friesack, Kiel, Neuruppin und Perleberg trafen sich Mitte März in Friesack zum jährlichen Aikido-Lehrgang, den Erhard Genschmer und sein Team wieder organisiert hatten. Der Lehrgang mit Markus Hansen war, wie erwartet, wieder ein voller Erfolg.

Ohne große Reden ging es am Samstag nach kurzer Begrüßung direkt in die Erwärmung. Es folgten die ersten Techniken und ich kam so richtig ins Schwitzen. Ein kurzer Blick auf die Uhr sorgte dann für Überraschung, schon über zwei Stunden auf der Matte! Langeweile kam nie auf und für manche Technik hätte ich mir mehr Zeit gewünscht. Der Tag endete mit der Erkenntnis, dass es noch sehr viel zu lernen gibt.

Auch wenn der Sonntag es mir mit fiesem Wetter zu früher Stunde nicht leicht machte, so fanden wir uns doch überpünktlich wieder in der Sporthalle ein. Wie schon am Vortag verloren wir keine Zeit und starteten in den Trainingstag. Markus zeigte uns neue Techniken (je nach Graduierung), andere Herangehensweisen an bekannte Techniken und bot auch viele Erklärungen, die so einige Aha-Effekte hervorriefen.

Besonders seine Art, die Wirkung der Techniken mit bildhaften Erklärungen zu verdeutlichen, dürfte jedem in Erinnerung geblieben sein. Sehr angenehm und interessant war auch der Austausch mit Aikidoka, die einen anderen Stil lernen und lehren. Einige Übungen gerieten so auch in den einzelnen Paaren zu Vergleichen zwischen den jeweils ausgeübten Stilen und deren Ausführung in der speziellen Technik. Vielen Dank für dieses kurzweilige Wochenende.

Vielen Dank an Olli für den Bericht, an Sandra für die Fotos, sowie an die Genschmer-Gang für die Lehrgangsorganisation und die Gastfreundschaft.

Aikido-Lehrgang in Perleberg


Perleberg im sonnigen Brandenburg. Markus Hansen kam an diesem Wochenende zu Besuch in die wunderschöne Landschaft der Prignitz, um über 30 Aikidoka aus Perleberg, Friesack, Berlin, Braunschweig und Kiel einen Lehrgang zu geben. Nachdem der Strom der eintreffenden Aikidoka endete, konnte das Training nun auch endlich beginnen. Ein Wirr-Warr aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen lief querfeldein über die Mattenfläche, um sich aufzuwärmen. Außer mit dynamischen Techniken konnte Markus alle mit seinem beliebten Kugelbahn-Kote-Mawashi begeistern.

Zum Abendessen wurde in der warmen Abendluft am Vereinsheim des SV Blau-Weiss Perleberg gegrillt. Gemeinsam saß man beieinander, genoss frisches Fleisch, knackiges Gemüse und frische Salate sowie ein Fußballspiel, welches von denjenigen abgehalten wurde, welche noch die Energie hatten zu spielen. Unter lautstarkem Beifall kam auch dieser Abend zu einem wohlverdienten Ende.

Zu Beginn des Sonntagstrainings kam man gemächlich in Schwung. Die Matte war wieder voll und die Anwesenden freuten sich auch hier über erleuchtende Momente in Bezug auf Zentrumsbewegungen. Ebenso wurden auch kurze Formen für Kokyu-Nage und Tenchi-Nage im Sitzen geübt, um mit minimalem Aufwand größte Wirkung zu erzielen.

Zum Abschluss bedankten sich alle Anwesenden bei Markus für seinen Unterricht, aber auch und vor allem bei den helfenden Händen der Perleberger Aikidoka um Hartmut Voigt, die sich für ein so angenehmes Wochenende eingesetzt hatten.

Vielen Dank an Dirk Rabe vom Braunschweiger JC für den Bericht sowie an Sven für die Fotos.

Aikido-Landeslehrgang mit Markus Hansen in Berlin


Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! - Das war das Motto unseres Wochenend-Ausflugs. Der Aikido-Verband Berlin-Brandenburg hatte Markus Hansen als Lehrer zu einem Landeslehrgang eingeladen. Daher machten wir - Markus, Pay, Sven und ich - uns am Samstag Vormittag auf, um dann doch viel zu früh in Berlin aufzuschlagen und noch ein bißchen die Stadt zu erkunden.
Dann hieß es aber um 15:30 Uhr "rauf auf die Matte", die mit insgesamt 33 Aikidoka mehr als gut gefüllt war. Zuerst standen ein bißchen lockeres Aufwärmtraining von Pay und dann zwei kurze Techniken zum Einrollen auf dem Lehrgangsprogramm. Schon dabei wurde deutlich, warum die Berliner Markus als Lehrer eingeladen hatten - seine plastischen Erklärungen kamen sichtbar gut an.
Die Technik irimi nage wird sicher vielen in Erinnerung bleiben mit der alten Cowboy-, Postkutschen- und schöne-Frauen-Geschichte, die das Gleichgewichtsbrechen des Ukes sehr schön verdeutlichte. Häufiger wurde uns Kielern dann die Frage gestellt, ob Markus immer so passende Bilder und Denkhilfen für Bewegungen in seinem Aikido-Training einbaut. Ja, das kann man wohl sagen, was sich auch in der Technik shiho nage und der Assoziation des Kuchenteig-Ausleckens zeigte.
Doch selbst wenn mal eine Technik nicht so sauber und präzise ausgeführt wird, ist noch einiges zu retten, wie in den nächsten Techniken deutlich wurde. Dabei kamen unerfahrene Aikidoka wie auch alte Hasen voll auf ihre Kosten, da die meisten Bewegungen vielen bekannt waren, jedoch in einer anderen Kombination bzw. Schwerpunktlegung von allen fleißig geübt wurden. Was mir besonders gefallen hat, war, dass jeder mit jedem traininert hat, so dass man sich immer wieder auf andere Partner mit anderen Handgelenken und Zentren einstellen durfte und musste.
Um 18:00 Uhr war dann schon wieder Schluss mit der ersten Trainingseinheit, doch viele von uns blieben noch zusammen, um ein nahe gelegenes indisches Restaurant zu besuchen. Nach dieser sehr leckeren Stärkung ging es für uns Kieler zu Roger Zieger nach Hause, der uns für diese Nacht beherbergte. Vielen Dank, auch für das leckere Frühstück an euch, Barbara und Roger.
Nach einer mehr oder weniger ausgeruhten Nacht ging es am nächsten Tag um 10 Uhr auf der Matte weiter mit vielen Assoziationen und einprägsamen Erklärungen. Dabei zeigte uns Markus Bewegungen, die uns auf den ersten Blick unbekannt vorkamen. "Eigentlich steht nur der Uke andersrum" waren dann Markus Anmerkungen. Und als wir dann die Techniken mit der "richtigen" Uke-Position sahen, zeichneten sich in einigen Gesichtern Aha-Erlebnisse ab. Durch diese Reihenfolge, zuerst die "unbekannten" Bewegungen, dann die bekannten Techniken wie irimi nage oder ude kime nage, übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die "neuen" Bewegungsformen in der Art und Weise, wie Markus sie vorne mit wechselnden Ukes zeigte, und nicht wie sie es schon immer ausgeführt hatten. Dann konnten sie das, worauf es Markus diesmal ankam, z.B. dass das Zentrum beim Abwurf in Abwurfrichtung zeigt, auch besser in ihre schon gelernten Formen einbauen.
Obwohl ich am Sonntag ein wenig angeschlagen war, gingen die zweieinhalb Stunden wie im Fluge vorbei. Nachdem sich die Lehrgangsleiterin Beate Heger mit einem Geschenk und sehr netten Worten bei Markus bedankt hatte, mussten wir uns von den vielen neuen Gesichtern, die nicht nur aus Berlin und Brandenburg, sondern auch aus Thüringen und Sachsen angereist waren, schon wieder verabschieden. Nach dem obligatorischen Mattenabbauen und Duschen hatte der gastgebende Verein Aikido Berlin-Charlottenburg noch ein leckeres Büffet mit vielen Leckereien (Kuchen, Scones und Obst) und Getränken zusammengestellt. So wurde noch das eine oder andere Gespräch geführt, bevor auf uns wieder eine vierstündige Autofahrt wartete. Vielen Dank auch für diese Köstlichkeiten und die Ausrichtung dieses Lehrganges, der uns Kielern eine Menge Freude bereitet hat und bei dem wir nette Mattenbekanntschaften gemacht haben!