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Aikido-Lehrgang in Hausbruch-Neugraben


Die Aikidoka der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft hatten für Sonnabend den 06. September zu einem Aikidolehrgang mit Markus Hansen nach Hamburg eingeladen. Statt der geplanten 25 tummelten sich knapp 40 Aikidoka auf der Matte, die aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg angereist waren. Insofern wurde es nicht nur aufgrund besonders weicher Technikausführung kuschelig.

Los ging es mit einer Kombination von Aikido-Techniken, die Markus Schritt für Schritt erweiterte und aufeinander aufbaute. Dabei klebten Uke und Nage die ganze Zeit lang aneinander. Ist ja auch logisch: Wenn Uke nach Shiho-Nage dreist einfach wieder aufstehen will, kann man das als Nage viel besser mit Kote-Gaeshi unterbinden, wenn man sowieso noch (Zentrums-)Kontakt hat. Blöd ist nur, wenn Uke mit einem anderen Hebel kontert – aber auch dafür gibt es Lösungen!

Zwar wusste man am Ende kaum mehr, wer Uke und wer Nage ist, aber durch die vielen Ergänzungen und die dadurch bedingten Wiederholungen des Vorhergegangenen wurden alle Techniken gründlich eingeschliffen.

Unsere freundlichen Hamburger Gastgeber hatten ein Buffet organisiert, an dem sich alle nach knapp zwei Stunden Training mit leckeren Kuchen und Getränken versorgen konnten, bevor es nach dem ein oder anderen Klönschnack mit einer zweiten Einheit Aikido weiterging. Nach weiteren eineinhalb Stunden, in denen Uke mit viel Gefühl und Zentrumsarbeit und möglichst wenig eigenem Krafteinsatz über die Matte dirigiert wurde, ging ein sehr interessanter Lehrgang zu Ende.

Nachdem die Matten gemeinsam abgebaut waren, spazierte noch ein Teil der Aikidoka zu einem Restaurant, wo der Tag bei einem leckeren Abendessen gemütlich ausklang. Vielen Dank an Werner Conradi und sein Team für den hervorragend organisierten und ausgerichteten Aikido-Lehrgang mit Markus Hansen.

Vielen Dank an Ina für den Lehrgangsbericht sowie an Werner für die Fotos.

25 Jahre Aikido-Club Harburg


Am vergangen Wochenende trafen sich bei sonnigem Herbstwetter über 50 Aikidoka in den Räumlichkeiten des Aikdio-Clubs Harburg, um dessen 25-jähriges Bestehen zu feiern. Voll war es auf der Matte, als sowohl Stefan Diercks als Vereinsvorsitzender sowie ein Vertreter des Harburger Berzirksamtes mit verschiedenen Ansprachen den Lehrgang eröffneten. Es wurden Präsente überreicht und zu 25 Jahren Vereinsgeschichte gratuliert.

Für die Trainingseinheiten am Samstag war Markus Hansen aus Kiel angereist. Aufgrund des Platzmangels ließ er uns unter den wachsamen Augen des O-Sensei kurze, - mehr oder weniger - präzise Formen ausführen. Er ging mit subtilen Bewegungen auf den Kern der Techniken ein, um Kollisionen bei raumgreifenden Ausführungen zu vermeiden. Er ließ uns anhand vielfältiger Techniken den berühmten Moment der Gleichgewichtsbrechung herausfinden und forderte uns auf, mit unserem Partner zu spielen.

Durch seine erheiternden Erklärungen gelang es ihm, auch den hohen Teilnehmeranteil an Kindern immer wieder zu motivieren, und vermittelte groß wie klein einprägsame Eselsbrücken. So fanden wir zum Beispiel einen Toaster im Kote-Hineri und eine unbeweglich schwere Mülltonne im Kaiten-Nage. Nach den ersten 2 Stunden legten wir eine Pause ein, in der wir an einem reichhaltigen Buffet mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden.

Mit seinem abwechslungsreichen Programm hielt Markus sämtliche Teilnehmer von 6. Kyu bis 3. Dan vor sowie nach der Pause über 3,5 Stunden hin in Bewegung. Nach dem Training hielten die Mitglieder vom Aikido-Club Harburg leckeres Abendessen und eine sehr amüsante Darbietung einer Improvisationstheater-Gruppe für uns bereit. Wie von Aikidoka schon gewohnt, ergaben sich den ganzen Abend über nette Gespräche mit neuen und alten Bekanntschaften.

Am nächsten Morgen ging es dann nach gemeinsamen Übernachten in der Halle wieder motiviert auf die Matte. Für das Sonntagstraining war Patrick David aus Ingolstadt nach Hamburg gekommen. Seine Aufwärmübungen gestaltete er mit lustigen Spielen, so dass sowohl Kinder als auch Erwachsene in puncto Spaß auf ihre Kosten kamen. Dies zeigen auch die zahlreichen Fotos sehr gut, auf denen sowohl Markus als auch Patrick bei vielen Albereien verewigt wurden.

Mit ebenso viel Witz und Einfallsreichtum sensibilisierte auch Patrick uns für die Gleichgewichtsbrechung des Uke. Anschaulich demonstrierte er uns, dass wir darauf achten sollten, dass der Uke nicht „Kopf-über-Bauch-über-Füße“ stehe. Er zeigte uns einige exotische Formen, welche er als „Bastelaikido“ bezeichnete. Diese entwickelte er mit uns aus misslungenen Techniken und gestaltete uns so einen abwechslungsreichen Vormittag.

Pünktlich um 13:30 verstauten wir gemeinsam die Matten für das nächste Training und konnten uns noch ein weiteres Mal mit Speisen, Getränken und netten Gesprächen stärken, bevor wir uns in alle Winde in Richtung Heimat verstreuten. - Auf einen nächsten so schönen Lehrgang!

Vielen Dank an Lena für den Lehrgangsbericht sowie an Imke für die Fotos! :)

Aikido-Lehrgang in Hamburg mit Markus Hansen


Am Samstag, 13. November 2010, fand ein Aikido-Lehrgang in Hamburg mit unserem Kieler Aikido-Lehrer Markus Hansen statt. Trotz Unwetterwarnung trauten sich aber 30 unerschrockene Leute aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen vor die Tür, um zusammen etwas Aikido zu machen. Zum Lehrgang eingeladen und diesen organisiert hatte die Aikido-Gruppe in der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft in Hamburg-Harburg, die von Werner Conradi geleitet wird.

Schönerweise waren die Matten schon aufgebaut, daher konnte man sich vor dem Training noch etwas unterhalten. Leider hatte sich der Lehrgangsleiter Werner Conradi beim Herbeischaffen zusätzlicher Matten verletzt und konnte den Lehrgang daher nicht so genießen, wie es ihm zu gönnen wäre.

Das Training eröffnete Markus mit Übungen zum Aufwärmen. Nach etwas Warmlaufen machten wir uns in Partnerübungen warm, nicht nur, weil geteiltes Leid halbes Leid ist, sondern weil man zu zweit einfach mehr Spaß hat (und sich manchmal auch ordentlicher bewegt).

"Ordenlicher bewegen" kam auch in den Aikido-Bewegungen vor, die Markus zeigte und uns üben lies. Zuerst ging es darum, den Angriff des Partners einfach passieren zu lassen. Dieses Element kam auch in den Techniken zum Tragen, zum Beispiel bei sumi otoshi, da sollte man aus Prinzip ja eher um den Partner als mitten durch ihn durch.

Einige Partner haben aber auch ihren eigenen Kopf, deswegen zeigte Markus auch, was man aus einer Technik machen kann, wenn der Partner weghoppeln will. Wie gewohnt verwendete Markus viele Bilder, und für den Fall, das sich jemand den Ellbogen, der wie eine Fackel geführt werden sollte, nicht als solche vorstellen konnte, hatte er eine Fackel gebastelt. Um die Gleichgewichtsbrechung beim tenchi nage zu verdeutlichen, steckte er seinem Uke kurzerhand einen Gürtel in den Mund, der als Lot diente.

Nach einer Pause, in der wir gut mit warmen Kaffee und leckerem Kuchen versorgt waren (Danke an Werner und die Aikidoka der HNT an dieser Stelle!), ging es mit der zweiten Trainingseinheit wieder weiter.

Der Fokus lag dann auf sauberer Zentrumsarbeit, ob bei tenchi nage oder einem gekuscheltem (verdichteten) irimi nage. Immer wiederkehrend wies Markus auf das tragbare Loch hin, in das der Partner geführt werden soll.

Leider war der Lehrgang aber irgendwann vorbei. Abschließend bedankten sich nicht nur Markus und Werner beieinander, sondern auch alle, die miteitander trainiert hatten. Lernen kann man schließlich am besten voneinander und miteinander. Wenn man schonmal so viele nette Leute um einen hat, könnte man ja auch was mit denen machen. Zu diesem Zweck hatten die Hamburger noch ein paar Plätze in einem nahen Restaurant reserviert, in dem der Abend sehr nett ausklang.

Jubiläumslehrgang: 20 Jahre Aikido-Club Harburg


Am 13. Dezember 1988 gründete Kai Kleeberg zusammen mit einigen anderen den Aikido-Club Harburg. Bis heute ist der Verein zu einem der größten in Norddeutschland angewachsen. Nach dem ersten Generationswechsel wird der ACH nun von Stefan Diercks geleitet. Ein paar Tage zu früh feierte der Verein am 15. November mit einem großen Lehrgang - fast 50 Leute waren auf der Matte - sein 20-jähriges Jubiläum.
Als Stefan mich anrief und fragte, ob ich bereit wäre, zum Jubiläumslehrgang zu kommen und mich an das vordere Mattenende zu stellen, habe ich mich sehr gefreut, denn mit diversen Leuten, die aus dem ACH stammen, habe ich schon so manch nettes Training und so manch netten Abend verbracht. Und auch wenn nicht alle Gesichter da waren, auf die ich mich gefreut hatte - leer war es in der Halle wirklich nicht. Wie erwartet hat das Training sehr viel Spaß gemacht - mir zumindest. ;-)
Die angenehme Athmosphäre in der Halle lag nicht nur an den freundlichen Birkenholzpaneelen, sondern daran, dass alle mit großem Eifer versuchten, das Gezeigte nachzuvollziehen. In der ersten Trainingseinheit ging es vor allem um die Kontrolle über den Uke - auch wenn man in der Technik unterwegs mal falsch abgebogen war oder beim Verhebeln die Hände frei brauchte.
Nach einer gemütlichen Kuchenpause fanden wir uns für das zweite Training wieder auf der Matte ein. Diesmal ging es darum, einen gemeinsamen Bewegungsfluss mit dem Uke auch über die einzelne Technik hinaus zu finden.
Nicht nur bei den aikidotechnischen Experimenten kam man sich näher, auch so manche Spielerei brachte die Leute aus den verschiedenen eingeladenen Vereinen zusammen. Am Ende des Trainings hatte man so viele verschiedene Leute mal in der Hand gehabt.
Ziemlich fix ging die Zeit vorbei. Nach den "Formalitäten" (Danke!) kam der eigentlich interessante Teil: Der ACH hatte neben einem leckeren Vorspeisenbuffet einen Koch eingeflogen, der den ganzen Abend eine Leckerei nach der anderen (und Shrimps) aus dem Wok zauberte. In gemütlichem Ambiente klang der Abend bei diversen netten und interessanten Gesprächen aus. Vielen Dank den Harburger Aikidoka für den schönen Tag! Ein weiterer Bericht vom gleichen Lehrgang ist bei der HTBU verfügbar.