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Internationaler Lehrgang - 35 Jahre Aikido-Verband Hessen


Am letzten September-Wochenende richtete der Aikido-Verband Hessen zum Jubiläum seines nunmehr 35-jährigen Bestehens einen internationalen Lehrgang aus. Als Lehrer konnte der AVH Christophe Orsatelli aus Frankreich, Nigel Vaughan aus Großbritannien und Markus Hansen aus Kiel für sich gewinnen, weshalb sich am Freitag eine norddeutsche Gruppe auf den Weg in die küstenferne Region machte. Den Lehrgangsort Niedernhausen erreichten wir am späten Freitagabend und wurden herzlichst von der Organisatorin Petra Schmidt empfangen und einquartiert.

Am nächsten Morgen begann um 11:00 Uhr schließlich die erste der drei anstehenden Trainingseinheiten mit den verschiedenen Lehrern, zu denen insgesamt über 120 Aikidoka anreisten. In der ersten Einheit trainierten alle gemeinsam zunächst bei Nigel und dann bei Markus. Beide Lehrer gaben einen Einblick in ihre Art, Aikido auszuüben. Während Nigel einen sehr aktiven Weg aufzeigte, Uke zu Fall zu bringen, welcher manchmal auch an die Jutsu-Wurzeln des Aikido gemahnte, setzte Markus auf weiche Zentrumsarbeit, um ans Ziel zu kommen. Für die Übenden bot sich somit sehr früh ein Eindruck, wie breit gefächert Aikido doch sein kann.

Nach der Mittagspause, in welcher man sich in geselliger Runde für das Kommende stärkte und das nahegelegene Idstein ein wenig erkundete, gab es für die Jugendlichen nochmals die Möglichkeit, sich das Aikido von Markus etwas näher bringen zu lassen, während die Älteren sich bei Christophe mit dem Ude-Osae und Kokyu-Nage beschäftigten. Nach einer knappen Stunde gab es abermals einen Wechsel und Nigel nahm den Platz Christophes ein, während Markus durch diesen bei der Jugend abgelöst wurde.

Weiter ging es also bei Nigel, nun unter anderem mit dem Tekubi am Bein, für welchen er diverse Punkte vorstellte, an welchen dieser angesetzt werden konnte, sowie Sutemi-Waza, also Selbstfallwürfen, durch welche er seine Uke zu Fall brachte. Kurz vor Ende des Tages gab es für die Teilnehmer noch einmal Besuch durch die Präsidentin des DAB, Barbara Oettinger, welche dem AVH zum Jubiläum gratulierte.

Danach ließ man den Abend gemeinsam bei einem kalten Getränk und Pizza, welche man sich dank reichlicher Bewegung ja verdient hatte, gemütlich ausklingen. Am nächsten Morgen begann das Training abermals mit einer zweigeteilten Gruppe. Für alle ab 2. Kyu wurde eine Einheit von Christophe geleitet, während die Schülergrade bis zum 3. Kyu bei Nigel die Abwehr von Messer- und Stabangriffen übten. Nach einem letzten Wechsel unterrichtete Nigel nochmals die Höhergraduierten und Markus übernahm die Kyugrade. Diese durften sich nun am Hosentaschen-Ude-Kime-Nage und dem Murmel-Kote-Mawashi üben und dabei die Arbeits- und Wirkweise des Zentrums erkunden.

Viel zu schnell war so auch die dritte Trainingseinheit verflogen und es wurde gemeinsam abgegrüßt. Nach dem Mattenabbau gab es für alle noch einen kleinen Imbiss, welchen die Organisatoren für die Teilnehmer vorbereitet hatten und der den Angereisten die Möglichkeit gab, sich vor dem Heimweg noch einmal zu stärken. Vielen Dank an Petra Schmidt, Udo Dittrich und ihr ganzes Team für die Organisation und die Ausrichtung des Lehrgangs, sowie ein ebenso großes Dankeschön an die Lehrer, die mit viel Geduld und Wissen uns allen Aikido wieder ein Stück näher brachten.

Vielen Dank an Florian für den Bericht.

Jubiläumslehrgang 35 Jahre Aikido in Wedel


Zum 150-jährigen Jubiläum des TSV Wedel und dem damit zusammenfallenden 35-jährigen Jubiläum der dazugehörigen Aikidoabteilung hatte der Aikido-Verband Hamburg an diesem Wochenende zum Aikido-Lehrgang mit Markus Hansen eingeladen. Dies nahmen zahlreiche Aikidoka zum Anlass, sich nach Wedel zu begeben um sich dort über zwei Tage von Markus in die mysteriöse Welt der Zentrumsarbeit entführen zu lassen.

Nach einer kurzen Erwärmung durch Chris begann der Samstag mit mentalen Höchstleistungen. Nicht nur forderte Markus die Anwesenden auf, die gezeigten Aikido-Techniken fleißig zu üben, sie mussten zu allem Übel auch noch miteinander verbunden werden, so dass am Ende schöne Verkettungen von Shiho-Nage bis Aiki-Otoshi und Ude-Osae bis Kote-Hineri entstanden. Dabei wies Markus immer wieder in altbewährter Kieler Manier auf den Wert des richtigen Einsatzes des Zentrums hin, gab Tipps und Hinweise, und zeigte bei jeder Technik geduldig die Untiefen auf, die Nage auf dem Weg von der Aufnahme bis zum Abwurf erwarten konnten. Insbesondere beim Koshi-Nage zeigte Markus, wie man den typischen Fehler in der Abwurfhaltung vermeidet, durch den Uke mit den Füßen im Hakama von Nage hängenbleibt.

Den Samstagabend verbrachten die Aikidoka gemeinsam in der Vereinsgaststätte, wo man bei einer warmen Mahlzeit und einem Getränk fachsimpelte, scherzte und sich die über den Tag entstandenen Aufnahmen des Lehrgangs anschaute.

Die letzte Einheit sollte sodann am Sonntagvormittag stattfinden. Nach anfänglichen Unsicherheiten, wann es denn nun losgehen sollte, standen die meisten Teilnehmer gegen 10:00 Uhr bereits mehr oder minder wach auf der Matte und übten das weiter, was am Vorabend begonnen wurde. Den Abschluss bildeten schließlich die für Markus typischen In-den-Partner-hineinfühl-Übungen, bei denen die sanfte Drehung des Laserturms den Partner sachte zu Fall bringen sollte.

Vom Lehrgang bleiben viele Eindrücke, wie vielfältig Aikido in seinen Facetten sein kann, viele freundliche Menschen, mit denen man die Möglichkeit zu trainieren hatte und ein tolles Wochenende insgesamt. Vielen Dank an Markus für die aufgewandte Zeit und Geduld und ebenso ein großes Dankeschön an Anja, ihr Team und Alfred für die Organisation des Lehrgangs!

Vielen Dank an Florian für den Lehrgangsbericht sowie an Sven für die Fotos!

Lehrgang mit Ernst Schmidt in Eutin


Gestern waren wir Kieler Aikidoka mit 10 Leuten in Eutin, um am Lehrgang der dortigen Aikido-Gruppe um Ralf Appel teilzunehmen. Über 30 Aikidoka versammelten sich schließlich im schönen Dojo des PSV und warteten gespannt auf den Beginn des Trainings unter Anleitung von Ernst Schmidt. Ernst begann das Training nach einer kleinen Gymnastik mit einer Ausweichform, bevor er zu den Techniken überging.

Neben den gut nachvollziehbar gezeigten Techniken ist es vor allem die unaufdringlich-charmante Art, die Ernst auszeichnet. Klar und ruhig brachte er den Aikidoka zunächst ein paar dynamische Wurftechniken näher. Aber immer, wenn wir alle vom vielen Fallen und wieder Aufstehen ein wenig außer Atem waren, schob er als ruhigeres Element ein paar Hebel ein.

Mit immer neuen Partnerinnen und Partnern konnten wir so die unterschiedlichsten Aikido-Techniken üben. Wann immer Ernst noch nicht ganz zufrieden war, zeigte er die Formen nochmal, wies erneut auf ein paar Details hin, so dass wir unsere Ausführungen weiter verfeinern konnten. Bald glänzten auf so mancher Stirn ein paar Schweißtropfen, aber das tat der sehr angenehmen Stimmung der kleinen Lehrgangsgruppe keinen Abbruch.

Viel zu schnell war das Aikido-Training dann auch vorbei. Ralf bedankte sich mit einem kleinen Geschenk bei Ernst für seinen Einsatz; mit einem deutlichen Applaus schlossen sich die Teilnehmenden an. Matten mussten nicht abgebaut werden, so dass wir uns gleich auf die Erfrischungsgetränke und das Kuchenbuffet stürzen konnten, das die Eutiner Aikidoka vorbereitet hatten.

Vielen Dank aus Kiel an Ralf und sein Team sowie insbesondere an Ernst für so einen schönen Aikido-Nachmittag!

Aikido-Lehrgang in Perleberg


Perleberg im sonnigen Brandenburg. Markus Hansen kam an diesem Wochenende zu Besuch in die wunderschöne Landschaft der Prignitz, um über 30 Aikidoka aus Perleberg, Friesack, Berlin, Braunschweig und Kiel einen Lehrgang zu geben. Nachdem der Strom der eintreffenden Aikidoka endete, konnte das Training nun auch endlich beginnen. Ein Wirr-Warr aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen lief querfeldein über die Mattenfläche, um sich aufzuwärmen. Außer mit dynamischen Techniken konnte Markus alle mit seinem beliebten Kugelbahn-Kote-Mawashi begeistern.

Zum Abendessen wurde in der warmen Abendluft am Vereinsheim des SV Blau-Weiss Perleberg gegrillt. Gemeinsam saß man beieinander, genoss frisches Fleisch, knackiges Gemüse und frische Salate sowie ein Fußballspiel, welches von denjenigen abgehalten wurde, welche noch die Energie hatten zu spielen. Unter lautstarkem Beifall kam auch dieser Abend zu einem wohlverdienten Ende.

Zu Beginn des Sonntagstrainings kam man gemächlich in Schwung. Die Matte war wieder voll und die Anwesenden freuten sich auch hier über erleuchtende Momente in Bezug auf Zentrumsbewegungen. Ebenso wurden auch kurze Formen für Kokyu-Nage und Tenchi-Nage im Sitzen geübt, um mit minimalem Aufwand größte Wirkung zu erzielen.

Zum Abschluss bedankten sich alle Anwesenden bei Markus für seinen Unterricht, aber auch und vor allem bei den helfenden Händen der Perleberger Aikidoka um Hartmut Voigt, die sich für ein so angenehmes Wochenende eingesetzt hatten.

Vielen Dank an Dirk Rabe vom Braunschweiger JC für den Bericht sowie an Sven für die Fotos.

Aikido-Lehrgang in Dresden-Rossendorf


Darauf hatten sich die Aikidoka in Dresden lange gefreut: Markus Hansen gab schon zum zweiten Mal einen Vereinslehrgang beim SV FS Rossendorf. Mehr als 30 Aikidoka reisten aus allen Himmelsrichtungen an, so dass Gäste aus Schleswig-Holstein, Niedersachen, Bayern und Baden-Württemberg in Sachsen zu Besuch waren. Nur einer fehlte leider: Horst-Rüdiger (Markus' Handpuppe). Er genoss den Urlaub in der heimischen Waschmaschine in Kiel, und wurde dementsprechend von Groß und Klein vermisst.

Nach einer herzlichen Begrüßung und dem Aikido-üblichen Durcheinander beim „Farbensortieren“ konnte es eigentlich losgehen. Doch zunächst galt es dem Geburtstagskind (wir nennen keine Namen, in Ordnung, Sabine?) die gebührende Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen. Auf ihre Frage, ob sie sich etwas wünschen dürfe, antworteten alle noch mit einem hochmotivierten „JA“ – was einige allerdings schnell bereuten. Auf Wunsch von Sabine übernahm Thomas die Erwärmung. Dies endete mit vielen verwirrten Armen und Gesichtern, verfehlte aber seine Wirkung nicht. Um nach dieser koordinationsreichen Erwärmung keine Müdigkeit aufkommen zu lassen, ließ uns Markus anschließend eine Kombination verschiedener Schlagangriffe mit den entsprechenden Ausweichbewegungen trainieren.

Der Lehrgang hielt auch viele weitere interessante und lehrreiche Aktivitäten bereit: Nachdem wir mit unserem imaginären Schwamm die Matte gewischt und unsere Uke als Fässer durch die Halle gerollt hatten, spürten wir wieder einmal mehr, dass der richtige Einsatz des Zentrums, einer der wichtigsten Aspekte im Aikido, eigentlich überall zu finden und zu üben ist (Wischen, Fässer rollen, etc..).

Nach einer Stärkung mit von fleißigen Helfern vorbereitetem Obst und Kuchen - Stichwort „Zentrums(aus)bildung“ - ging es auf der Matte weiter. Mit einer an Tenchi-Nage erinnernden Form (wir alle wissen, die Übergänge sind fliessend) legten wir unsere Uke „auf’s Kreuz“. Nach diesem spannenden Nachmittag ließen wir den Tag im Schillergarten bei leckerem Essen ausklingen, mit zusätzlichem geistigen Input, sowohl in verbaler als auch in flüssiger Form. Markus ist auch hierin ein nimmer versiegender Quell. ;)

Trotz kurzer Nacht versprach bereits der Beginn der 3. Trainingseinheit am Sonntag einen heiteren und spannenden Aikido-Vormittag. Denn auch Markus schien noch nicht ganz wach zu sein - „Die Knöchel zu den Füßen führen“ erschien uns etwas schwierig. An diesem Tag wurden zur Freude aller auch Techniken mit dem Jo trainiert. Aber auch der Irimi Nage und nützliche Hebelübungen standen auf dem Programm, so dass die zwei Stunden Training wie im Flug vergingen.

Wir Aikidoka vom SV FS Rossendorf bedanken uns ganz herzlich bei Markus und allen anderen Teilnehmern für einen sehr gelungenen und heiteren Lehrgang. Wir freuen uns auf Markus, seinen Superhelden-Umhang und Horst-Rüdiger, und natürlich auf alle anderen auch im nächsten Jahr. Den Termin haben wir schon: Am 03. & 04. Mai 2014 wird es in Dresden wieder einen Aikido-Lehrgang mit Markus Hansen geben.

Vielen Dank an Susanne und Marie für den Bericht sowie an Johanna und Stefan für die Fotos.