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Aikido-Landeslehrgang mit Markus Hansen in Berlin


Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! - Das war das Motto unseres Wochenend-Ausflugs. Der Aikido-Verband Berlin-Brandenburg hatte Markus Hansen als Lehrer zu einem Landeslehrgang eingeladen. Daher machten wir - Markus, Pay, Sven und ich - uns am Samstag Vormittag auf, um dann doch viel zu früh in Berlin aufzuschlagen und noch ein bißchen die Stadt zu erkunden.
Dann hieß es aber um 15:30 Uhr "rauf auf die Matte", die mit insgesamt 33 Aikidoka mehr als gut gefüllt war. Zuerst standen ein bißchen lockeres Aufwärmtraining von Pay und dann zwei kurze Techniken zum Einrollen auf dem Lehrgangsprogramm. Schon dabei wurde deutlich, warum die Berliner Markus als Lehrer eingeladen hatten - seine plastischen Erklärungen kamen sichtbar gut an.
Die Technik irimi nage wird sicher vielen in Erinnerung bleiben mit der alten Cowboy-, Postkutschen- und schöne-Frauen-Geschichte, die das Gleichgewichtsbrechen des Ukes sehr schön verdeutlichte. Häufiger wurde uns Kielern dann die Frage gestellt, ob Markus immer so passende Bilder und Denkhilfen für Bewegungen in seinem Aikido-Training einbaut. Ja, das kann man wohl sagen, was sich auch in der Technik shiho nage und der Assoziation des Kuchenteig-Ausleckens zeigte.
Doch selbst wenn mal eine Technik nicht so sauber und präzise ausgeführt wird, ist noch einiges zu retten, wie in den nächsten Techniken deutlich wurde. Dabei kamen unerfahrene Aikidoka wie auch alte Hasen voll auf ihre Kosten, da die meisten Bewegungen vielen bekannt waren, jedoch in einer anderen Kombination bzw. Schwerpunktlegung von allen fleißig geübt wurden. Was mir besonders gefallen hat, war, dass jeder mit jedem traininert hat, so dass man sich immer wieder auf andere Partner mit anderen Handgelenken und Zentren einstellen durfte und musste.
Um 18:00 Uhr war dann schon wieder Schluss mit der ersten Trainingseinheit, doch viele von uns blieben noch zusammen, um ein nahe gelegenes indisches Restaurant zu besuchen. Nach dieser sehr leckeren Stärkung ging es für uns Kieler zu Roger Zieger nach Hause, der uns für diese Nacht beherbergte. Vielen Dank, auch für das leckere Frühstück an euch, Barbara und Roger.
Nach einer mehr oder weniger ausgeruhten Nacht ging es am nächsten Tag um 10 Uhr auf der Matte weiter mit vielen Assoziationen und einprägsamen Erklärungen. Dabei zeigte uns Markus Bewegungen, die uns auf den ersten Blick unbekannt vorkamen. "Eigentlich steht nur der Uke andersrum" waren dann Markus Anmerkungen. Und als wir dann die Techniken mit der "richtigen" Uke-Position sahen, zeichneten sich in einigen Gesichtern Aha-Erlebnisse ab. Durch diese Reihenfolge, zuerst die "unbekannten" Bewegungen, dann die bekannten Techniken wie irimi nage oder ude kime nage, übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die "neuen" Bewegungsformen in der Art und Weise, wie Markus sie vorne mit wechselnden Ukes zeigte, und nicht wie sie es schon immer ausgeführt hatten. Dann konnten sie das, worauf es Markus diesmal ankam, z.B. dass das Zentrum beim Abwurf in Abwurfrichtung zeigt, auch besser in ihre schon gelernten Formen einbauen.
Obwohl ich am Sonntag ein wenig angeschlagen war, gingen die zweieinhalb Stunden wie im Fluge vorbei. Nachdem sich die Lehrgangsleiterin Beate Heger mit einem Geschenk und sehr netten Worten bei Markus bedankt hatte, mussten wir uns von den vielen neuen Gesichtern, die nicht nur aus Berlin und Brandenburg, sondern auch aus Thüringen und Sachsen angereist waren, schon wieder verabschieden. Nach dem obligatorischen Mattenabbauen und Duschen hatte der gastgebende Verein Aikido Berlin-Charlottenburg noch ein leckeres Büffet mit vielen Leckereien (Kuchen, Scones und Obst) und Getränken zusammengestellt. So wurde noch das eine oder andere Gespräch geführt, bevor auf uns wieder eine vierstündige Autofahrt wartete. Vielen Dank auch für diese Köstlichkeiten und die Ausrichtung dieses Lehrganges, der uns Kielern eine Menge Freude bereitet hat und bei dem wir nette Mattenbekanntschaften gemacht haben!

1. Kieler-Schietwetter-Lehrgang mit Markus Hansen


An diesem Samstag veranstalteten wir den 1. Kieler-Schietwetter-Lehrgang, zu dem 32 Aikidoka aus vielen verschiedenen Vereinen und Verbänden anreisten. Dadurch sahen sich viele wieder, die sich seit längerer Zeit nicht mehr auf der Matte gesehen hatten, sodass man vereinzelt "Hey, du auch hier?" mit strahlenden Gesichtern sehen und hören konnte. Lehrer war Markus Hansen, der auch in unserem Verein das Aikido-Training leitet. Nach einer kurzen Einleitung von Markus und einem knackigen Aufwärmen von Pay begann dann auch der eigentliche Lehrgang im Sportforum der Kieler Universität. Die erste Technik war irimi nage in zwei Formen, mit dem die Aikidoka vom 5. Kyu bis 3. Dan sich schonmal einfühlen und einrollen konnten.
Es folgte danach ein weiterer Wurf, eine Variation von kote mawashi, der für Nage recht unkompliziert war - Hüfte etwas drehen, Handgelenk umdrehen und tief gehen - jedoch trotzdem (oder grade deshalb?) für Uke zwingend war.
Als Markus danach an den Rand der Matte ging und sich von einem kleinen Haufen einen Regenschirm holte, veränderten sich teilweise die Gesichtsausdrücke dahingehend, dass einige Leute sich scheinbar fragten, was der damit eigentlich will. Zum Einen, weil Regenschirme im Aikido normalerweise sehr selten benutzt werden, zum Anderen, weil trotz Schietwetterlehrgangs die strahlende Sonne zu sehen war und das Herbstlaub vor der Glaswand der Halle sehr schön ausleuchtete.
Aufbauend auf die vorherige Technik zeigte Markus, das man Aikido auch machen kann, wenn jemand versucht, einem den (kostbaren) Regenschirm wegzunehmen - vorzugsweise ohne die Spitze in den Partner zu rammen.
Danach war kote gaeshi an der Reihe, ein weiterer Handgelenkhebel, den man wie einen Wurf oder wie einen Bodenhebel ausführen kann; zuerst ohne Schirm, wodurch man sich an die Bewegung gewöhnen konnte.
Nachdem wir das (leidlich) geschafft hatten, holte Markus sich wieder einen Schirm, und demonstrierte damit, das man selbst mit aufgeklappten Regenschirm noch was tun kann, wenn jemand einen hauen will, wobei der Schirm in der Technik zum Führen des Uke zur Anwendung kam.
Um die Führung des Partners ging es auch in der nachfolgenden Übung, jedoch ohne Angriff, Technik und Regenschirm. Vielmehr ging es darum, dass Uke Nage eine ins Zentrum gerichtete Kraft gibt und Nage diese mit möglichst wenig eigenen Aufwand umlenkt (bzw. führt). Dabei kam es aber nicht nur auf die Führung von Nage an, sondern auch darauf, dass Uke daran denkt, Nage eine Kraft zu geben (selbst wenn er dabei auf den Knien rumrutscht), sodass beide gleichermaßen mit ihren jeweiligen Aufgaben zu tun hatten.
Es folgte danach eine Technik, die dem zu Anfang gezeigte Irimi-Nage ähnlich war, jedoch mit dem Unterschied, dass man die eigentlich falsche Schulter verwendet. Eine Möglichkeit wäre, zu fluchen ("Mist") und Uke in der Gegend stehen zu lassen, was aber bei bösen Angreifern nicht ganz Sinn einer Technik ist, oder elegant eine Technik machen und sich nix anmerken zu lassen. Wir haben dann die zweite Möglichkeit gewählt.
Dies übten wir aus zwei Angriffen, einmal ein Griff beider Handgelenke (ryote tori) zur Eingewöhnung, danach aus einem Schlag (yokomen uchi), durch den man sah, das man diese Technik auch direkter machen kann.
Für die letzte Technik begab sich Nage denn auf die Knie, um mit shiho nage weiterhin zu zeigen, das man Aikido fast immer machen kann, selbst wenn man sitzt. Ziel dieser Übung war wieder mal, mit möglichst wenig eigener Bewegung Uke die ganze Arbeit machen zu lassen. Auf den Knien kann man sich ja nicht so großartig im Raum bewegen wie im Stand, also kam es umso mehr auf Koordination des eigenen Zentrums an, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Nach kurzem Abgrüßen und einem Schlusswort von Markus wurde noch ein Gruppenfoto gemacht, danach folgte das gemeinsame Mattenabbauen, bevor es gemütlicher wurde. Nach kurzem Frischmachen trafen wir uns noch außerhalb der Halle zu einem kleinen Buffet, das die Kieler Aikidoka vorbereitet hatten. Nicht wenige kosteten noch davon, bevor sie sich entweder auf den Heimweg machten oder noch zum Schnacken in eine nah gelegene Gaststätte gingen. Abschließend noch vielen Dank an Kerstin, die trotz kugeligem Bauch bei uns vorbeischaute, um Fotos zu schießen, ohne die dieser Bericht langweiliger wäre, und auch an Markus für die Organisation (trotz Hindernissen bei der Hallenplanung) und für das nette Aikido-Training.

11. Kieler-Woche-Lehrgang mit Ulrich Schümann


Seit 10 Jahren führen wir nun jährlich einen Aikido-Lehrgang zur Kieler Woche durch. Der Zulauf zeigt, dass es sich um ein nicht nur in Norddeutschland etabliertes Event handelt: Unter den knapp 60 Anmeldungen von 15 Vereinen fanden sich auch Aikidoka, die den Weg aus Frankfurt und München auf sich genommen hatten. Und obwohl wir in diesem Jahr noch etwas mehr Mattenfläche zur Verfügung hatten als im letzten Jahr, war es wieder etwas eng. Wenn die Entwicklung so anhält, benötigen wir dann beim nächsten Mal schon wieder eine andere, größere Halle. In diesem Jahr stand Ulrich Schümann vorn auf der Matte. Ulrich ist einer der Lehrer für das Zentraltraining in Schleswig-Holstein und kümmert sich für unseren Bundesverband um die Lizenz-Ausbildung der Übungsleiter. Da viele der Anwesenden aus anderen Verbänden stammten, war Ulrich noch nicht allen bekannt, was er allerdings schnell änderte. :-)
Ulrich hatte sich ein interessantes Thema für den Lehrgang ausgesucht: Gleichgewichtsbrechung zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Durch verschiedene Übungsformen zum Aufnehmen und Führen des Angriffs brachte er sein Thema dem Publikum näher. Immer wieder nahm er sich dabei neue Details bei seinen Erklärungen vor, die dann mehr oder weniger genau so und eigentlich nicht anders auch umgesetzt wurden. ;-)
Sehr schön: Obwohl ich den Hinweis in diesem Jahr vergessen habe, hat es hingehauen. In unserem Verein ist es üblich, die Techniken regelmäßig mit immer anderen zu üben. Auch unsere Lehrgänge sollen dazu dienen, dass man sich mal mit anderen Leuten näher kommt. Inzwischen sind allerdings so viele Leute beim Kieler-Woche-Lehrgang, dass man keine Chance mehr hat, sich wirklich mit allen mal zu versuchen - insbesondere, wenn man nebenbei noch ein paar Bilder aufnehmen will.
In diesem Jahr waren wir in der Gymnastikhalle des Kieler Universitätssportforums. Erfreulicherweise gibt es dort schon Matten vor Ort, so dass es diesmal ausreichte, nur eine Anhängerladung dazu zu holen. Auch die sanitären Anlagen sind gut und reichlich vorhanden. Und - auch sehr wichtig - die Hausmeister sind ausgesprochen freundlich. Alles, was wir im Vorfeld oder direkt vor Ort benötigten, liess sich schnell und unbürokratisch klären. Die Halle selbst hat eine Glaswand mit Blick ins Grüne, was der Atmosphäre gut tat.
Trotz der geöffneten Türen und der so einströmenden frischen Luft waren einige mit der Zeit etwas in Schweiß und aus der Puste. Trotzdem sah man allenorts zufriedene Gesichter, denn wirklich alle, egal ob die erste Prüfung noch bevorsteht oder die schwarze Büx schon etwas länger um die Hüften wedelt, konnten etwas für sich vom Lehrgang mitnehmen. Neben neuen technischen Erkenntnissen hatte man auch wieder mit sehr netten Leuten aus anderen Dojo trainieren können. Spätestens beim anschließenden Kuchenbuffet wandelte sich die Erschöpfung dann auch in Entspannung.
Kuchen backt sich nicht von allein, daher ein ganz dickes Danke mal wieder an die Kieler Aikidoka, die keinen Aufwand gescheut haben, um nicht nur das Buffet vorzubereiten. Auch alle Matten wurden vor dem Training nochmal gefeudelt und wo nötig geflickt. Wenn alle mit anpacken, geht es nicht nur fix über die Bühne, es motiviert auch diejenigen, die die Organisation im Hintergrund machen. Um auch Ulrich zu motivieren, haben wir uns bei ihm am Ende des Trainings noch mit einem kleinen Geschenk für Körper und Geist bedankt. Gute Laune schien auch er noch zu haben, denn zusammen mit der rechtzeitig zur Fahrerin ernannten Dame seines Herzens begleitete er uns abends noch vom internationalen Markt bis zur Kiellienie hoch. Beim langsamen Gang über die Kieler Woche gab es nicht nur feste wie flüssige Spezialitäten unterschiedlichster Herkunft, sondern vor allem auch so manchen netten Klönschnack. Wir freuen uns nun schon auf's nächste Jahr und den 12KWL, den 12. Kieler-Woche-Lehrgang. Die Vorbereitungen dafür laufen jedenfalls schon. Und bis dahin könnt Ihr hier ja mal nach weiteren Lehrgängen schauen. Es gibt hier eine Kommentarfunktion - also: Wie waren Eure Eindrücke vom Lehrgang?

Aikido-Lehrgang mit Karl Köppel in Malente


Am letzten Wochenende fand in Malente ein Lehrgang mit Bundestrainer Karl Köppel aus Aalen statt. Mit fast 100 Anmeldungen - trotz der Teilnahmebeschränkung ab 1. Kyu Aikido - war der Lehrgang hoffnungslos überbucht, aber erfreulicherweise konnten wir Kieler Aikidoka drei der gut fünfzig Plätze ergattern. Bereits am Freitag fuhren Steffi, Pay und ich zum Sport- und Bildungszentrum des Landessportverbandes Schleswig-Holstein. Im Obergeschoß des Neubaus gibt es ein Dojo mit 256m2 Matte, im Bettenhaus Doppelzimmer mit Dusche/WC und im Altbau eine kleine Kneipe. Nachdem die Zimmer verteilt und die Betten bezogen waren, gab es eine erste Mahlzeit und danach das erste Training.
Stabtechniken (Jo-dori und Jo-nage) und Bewegungsverwandschaften standen auf dem Programm, das Karl mit uns in knapp zehn Stunden Unterricht methodisch durch ging. Die gleichen Techniken zeigte Karl ohne Waffen, mit Messer und Jo. Die unterschiedlichen Reichweiten und immanenten Gefahren erfordern dabei eigene Ansätze beispielsweise im Distanzverhalten und im Timing. Gleichzeitig erlaubt der etwa durch eine Waffe geänderte Blickwinkel, die Technik neu zu erfahren und eben diese Erfahrung auch in die Ausführung in den anderen Varianten einfließen zu lassen. Bei uns floß zunächst vor allem eines: Schweiß. Karl hielt uns gut in Schwung, stand dabei stets parat und gab Korrekturen, die genau so präzise saßen wie seine Techniken, an denen wir uns versuchten.
Neben dem sehr guten Unterricht machte die ausgesprochen angenehme Atmospähre den Lehrgang zu einem besonderen Erlebnis. Alle Aikidoka waren gut drauf - nach dem abendlichen Training saß man noch gemütlich beisammen, kloppte eine Runde Skat, schnackte mit netten Leuten ordentlich einen aus und sorgte für einen Ausgleich der Flüssigkeitsverluste - nach jedem Training waren die Keikogi klatschnass geschwitzt. Nach dem letzten Training konnte man sogar aus meinem Gürtel die Feuchtigkeit auswringen.
Zum Fotografieren kam ich bei dem spannenden Training fast nicht. Außerdem hatte ich versehentlich einen Farbfilter auf der Linse vergessen, so dass der Weißabgleich leider nicht ganz stimmig ist. Aber dafür habe ich bei einem sehr guten Lehrer mit vielen netten Leuten sehr gut trainiert. Ich denke, den anderen ging es ebenso - ihr könnt ja in den Kommentaren ergänzen. Nachtrag: Einen weiteren Bericht vom gleichen Lehrgang gibt es beim AVSH, der den Lehrgang ausgerichtet hat. Auf den Bildern dort, die Ulrich aufgenommen hat, kann man insbesondere Pay als Uke erkennen. Wenn man genau hinschaut, kann man auch Steffi und mich finden.

Jubiläumslehrgang: 20 Jahre Aikido-Club Harburg


Am 13. Dezember 1988 gründete Kai Kleeberg zusammen mit einigen anderen den Aikido-Club Harburg. Bis heute ist der Verein zu einem der größten in Norddeutschland angewachsen. Nach dem ersten Generationswechsel wird der ACH nun von Stefan Diercks geleitet. Ein paar Tage zu früh feierte der Verein am 15. November mit einem großen Lehrgang - fast 50 Leute waren auf der Matte - sein 20-jähriges Jubiläum.
Als Stefan mich anrief und fragte, ob ich bereit wäre, zum Jubiläumslehrgang zu kommen und mich an das vordere Mattenende zu stellen, habe ich mich sehr gefreut, denn mit diversen Leuten, die aus dem ACH stammen, habe ich schon so manch nettes Training und so manch netten Abend verbracht. Und auch wenn nicht alle Gesichter da waren, auf die ich mich gefreut hatte - leer war es in der Halle wirklich nicht. Wie erwartet hat das Training sehr viel Spaß gemacht - mir zumindest. ;-)
Die angenehme Athmosphäre in der Halle lag nicht nur an den freundlichen Birkenholzpaneelen, sondern daran, dass alle mit großem Eifer versuchten, das Gezeigte nachzuvollziehen. In der ersten Trainingseinheit ging es vor allem um die Kontrolle über den Uke - auch wenn man in der Technik unterwegs mal falsch abgebogen war oder beim Verhebeln die Hände frei brauchte.
Nach einer gemütlichen Kuchenpause fanden wir uns für das zweite Training wieder auf der Matte ein. Diesmal ging es darum, einen gemeinsamen Bewegungsfluss mit dem Uke auch über die einzelne Technik hinaus zu finden.
Nicht nur bei den aikidotechnischen Experimenten kam man sich näher, auch so manche Spielerei brachte die Leute aus den verschiedenen eingeladenen Vereinen zusammen. Am Ende des Trainings hatte man so viele verschiedene Leute mal in der Hand gehabt.
Ziemlich fix ging die Zeit vorbei. Nach den "Formalitäten" (Danke!) kam der eigentlich interessante Teil: Der ACH hatte neben einem leckeren Vorspeisenbuffet einen Koch eingeflogen, der den ganzen Abend eine Leckerei nach der anderen (und Shrimps) aus dem Wok zauberte. In gemütlichem Ambiente klang der Abend bei diversen netten und interessanten Gesprächen aus. Vielen Dank den Harburger Aikidoka für den schönen Tag! Ein weiterer Bericht vom gleichen Lehrgang ist bei der HTBU verfügbar.