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Testballon Waffentraining


Immer wieder kam im Training - insbesondere nach Lehrgängen - der Wunsch auf, mehr mit Waffen zu trainieren. Gerade die von uns, die noch keine großen Erfahrungen damit sammeln konnten, erreichen auf Lehrgängen schnell ihre Grenzen. Wie halte ich das Schwert/den Stab richtig, wo lege ich ihn ab, wie greife ich richtig an und wie in aller Welt bekomme ich es hin, dass sich dieses Holzding nicht wie ein völliger Fremdkörper anfühlt und Bewegungen macht, die ich mir so nicht gedacht habe?

Aus dem Feedback ist die Idee gewachsen, das Waffentraining frühzeitig in das Training einzubieziehen. Abgeprüft werden sie zwar erst spät, aber mit Waffen ist es wie mit Dan-Techniken, theoretischen Inhalten, Wissen über den Tellerrand hinaus: Lernt man sie rechtzeitig, sind sie „normal“.

Da unser reguläres Training gut besucht ist, wäre es dort mit Waffen zu eng geworden, daher sind wir an einem Samstag auf die Gymnastikhalle der Uni Kiel ausgewichen, in der auch unsere Aikido-Lehrgänge stattfinden. Die Resonanz auf das Zusatzangebot war gut, von Anfänger bis Erfahrenere waren alle dabei und doch mussten wir gemeinsam bei Null anfangen.

So vielseitig wie die Aikido-Stile sind, so vielseitig sind die Waffenstile, je nachdem woher der Lehrende, in unserem Fall Markus, seine Einflüsse hat. Markus Einflüsse sind hier in erster Linie geprägt aus seiner Zeit beim Aikijujutsu und Iaido. Es war ein sehr strukturiertes Training, in das wir mit einer kleinen Theorie-Einführung gestartet sind. Anschließend sind wir zur Etikette, ebenfalls einem wichtigen Bestandteil im Budo, übergegangen: Wie bewege ich mich mit dem Schwert, wo lege ich es ab, was bedeuten die Arten und Weisen dabei, wie halte ich es, wenn mein Lehrer erklärt, und so weiter.

Wir nutzten außerdem einen großen Vorteil der Gymnastikhalle, die Spiegel: Um uns an das Bokuto zu gewöhnen und gleichzeitig sicher im Schlag zu werden, hat jeder für sich, nach ausführlicher Erläuterung von Markus, das richtige Schneiden geübt. Hierbei konnten wir uns selbst beobachten und korrigieren. Fühlte sich jeder Schlag am Anfang anstrengend an, wurden sie nachher weicher, weil der Körper den richtigen Weg für das Bokuto gefunden hatte.

Nach und nach hat Markus den Schwierigkeitsgrad erhöht, so dass wir Paarweise Bokuto gegen Bokuto arbeiten konnten. Wie in seinem Aikido legte Markus auch hier einen Fokus darauf, verletzungsfrei und kontrolliert miteinander zu arbeiten. Nach drei Stunden und ganz viel Input war das Training auch schon zuende. Markus hatte noch viel mehr auf dem Zettel, aber die Zeit war um und unsere Köpfe gut am Rauchen.

Kein Aikido-Lehrgang zur Kieler Woche 2016


Lange stand der Termin für den Kieler-Woche-Lehrgang schon in unseren und auch in den Kalendern von auswärtigen Aikidoka. Leider war es in diesem Jahr organisatorisch schwierig bis unmöglich, die Hallenplanung in einem Zeitraum zu klären, der Organisation, Lehrerfindung und rechtzeitige Ausschreibung des Lehrgangs ermöglicht hätte. Nachdem wir die Zusage für die Hallennutzung erst am vergangenen Dienstag bekommen hatten und gleichzeitig erfuhren, dass wir unser normales Vereinstraining am Freitag nicht durchführen konnten, haben wir letzteres kurzfristig in die gebuchte Halle verlegt.

Aber obwohl alles so kurzfristig kam und parallel andere Veranstaltungen stattgefunden haben, war die Kerngruppe der Kieler Aikidoka zum Training unter dem Motto „Kieler-Woche-Nicht-Lehrgang“ erschienen und hatte ihre Waffe(l)n mitgebracht – wer lesen kann, ist klar im Vorteil. ;-)

Unsere Aikidoka hatten so richtig schön viel Mattenfläche, um auch mal ungestörter Techniken ausführen zu können. Nach einigen Einfühl-Übungen, in denen es darum ging, präzise und koordiniert erst Kontakt zu und später Kontrolle über Ukes Zentrum aufzubauen, haben wir eine Fülle von Techniken mit dem Stab geübt. Spannend hierbei war gerade die Koordination, aber auch die geänderte Distanz. Dies stellte uns vor eine Herausforderung, die wir Aikidoka jedoch gerne annahmen. – Trotz sehr unterschiedlicher Erfahrung im Umgang mit Waffen sah man lauter begeisterte, strahlende Gesichter. Ein Stabtraining mit so viel Platz und Zeit gibt es schließlich nicht alle Tage.

Abgerundet wurde das Training von einer entspannenden, passiven Gymnastik in der lichtdurchfluteten Halle. Traditionell ging es dann mit dem Kreis der Aikidoka abends noch auf die Kieler Woche. Dabei stießen einige weitere bekannte Gesichter zu uns, die wir vermisst hatten. So hatten wir zur Kieler Woche 2016 wie jedes Jahr ein Aikido-Training mit interessanten Techniken, aber auch genügend Raum für Zwischenmenschliches.

Vielen Dank an Sven für die Fotos!

Kein Training in den Sommerferien 2010


In diesem Jahr werden wir in den Sommerferien kein Aikido-Training von Seiten des Vereins anbieten. Wer es gar nicht mehr aushält, kann sich entweder privat verabreden, oder eventuell auf den Web-Seiten des Aikido-Verbandes Schleswig-Holstein nachschauen, ob andere Vereine Ferientraining anbieten. (In den letzten Jahren gab es zum Beispiel regelmäßiges Training in Bad Bramstedt bei Berthold Krause.) Allen Aikidoka wünsche ich schöne Ferien! :o)

Hallennutzung wieder freigegeben!


Laut einem Bericht der SHZ dürfen die von uns für das Aikido-Training genutzen Sporthallen der Berufsschule Am Ravensberg sowie der Gutenbergschule ab Freitag wieder genutzt werden. Die Sperrungen der Hallen aufgrund entwaiger Beeinträchtigungen der Statik durch eine erhöhte Schneelast auf den Dächern wurden aufgehoben. Damit findet das Aikido-Training in Kiel ab Morgen wieder wie gewohnt statt.

Kein Training in den Osterferien 2009


Heute ist der letzte Schultag vor den Osterferien in Schleswig-Holstein und damit der letzte Tag, an dem wir noch in die Halle kommen. Während der Ferien fällt das Training leider aus. Das erste Aikido-Training nach den Ferien findet am Mittwoch, 22. April 2009, statt. Und falls Ihr Euch in den Ferien ganz arg vermisst: Sven und Steffi organisieren ein Spiele-Nachmittag/-Abend. Bitte meldet Euch bei Interesse bei den beiden.